MOTTO: "Wissen | schafft | Stadt"

Städte in der Wissensgesellschaft

Wir sind davon überzeugt, dass Wissenschaft und Bildung die zentralen Entwicklungsfaktoren für eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert sind. Aber verändern sie das Gesicht unserer Städte? Anders als die Industrialisierung oder das Auto, können in Zukunft die Bildungseinrichtungen und Forschungsinstitute das Aussehen unserer Städte positiv beeinflussen. Doch wie bauen wir eine Stadt, in der sich Wissen vernetzt? Wie gestalten wir Orte und Räume, in denen Innovationen spürbar werden? Und wie erschließen wir sie so, dass sie als Begegenungsstätten ganz unterschiedlicher Milieus erfahrbar werden? Die Herausforderungen an die Wissensstadt der Zukunft sind komplex und nur begrenzt mit den tradierten Planungsprozessen zu beantworten. Wir suchen bei der IBA Heidelberg daher experimentell nach Lösungen – über den Planungsalltag hinaus.

Kommunikation ist der Schlüssel

Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft ist Kommunikation der Schlüssel. Auch wenn die Wissensgesellschaft sich zunehmend global zu organisieren scheint, sind Wissen und Bildung letztlich an Menschen und damit an Orte gebunden. Die Entwicklung und Vermittlung vom Dritten Neuen setzen in der Regel intensive persönliche Begegnungen und Gespräche voraus, häufige und geplante wie auch zufällige und beiläufige. Trotz Internet und Mobiltelefon ist die Basis solch intensiver Kommunikation die räumliche Nähe. Das Entstehen von Wissen ist direkt mit der räumlichen Struktur der Stadt und ihrer Architektur verknüpft: Wissen schafft Stadt. Und Stadt schafft Wissen.