4+1 Themen für die Wissensstadt von Morgen

Stadtentwicklung muss komplex gedacht werden: In diesem Sinne hat das Expertengremium der IBA, das IBA_KURATORIUM, das Thema Wissen | schafft | Stadt durch 4+1 thematische Schwerpunkte präzisiert. In einigen dieser Themenfelder betreut die IBA bereits Projekte, sucht nach Projekten oder stößt aktiv entsprechende Projekte an. Jedes der Themenfelder wirft seine ganz eigenen Fragestellungen an die Wissensstadt von Morgen auf:

1. WISSENSCHAFTEN

Welche Gebäude brauchen Universitätsinstitute oder Forschungseinrichtungen in Zukunft? Wie sieht der Campus von Morgen aus? Wie können Synergien zwischen den Wissenschaften der Stadt genutzt werden? Welche Schnittstellen haben Lehre, Forschung und Entwicklung mit dem Alltag in Heidelberg?

2. LERNRÄUME

Wissen bildet sich nicht nur im Bereich der akademischen Institutionen ab. Es zeigt sich genauso in Kultur- und Bildungseinrichtungen wie Schulen, Handwerksbetrieben oder Ausstellungsorte. Wie lassen sich deren Gebäude innovativ gestalten? Welche Synergien können sich aus der Zusammenarbeit von unterschiedlichen Akteuren und Interessen ergeben?

3. VERNETZUNGEN

Wie sieht der öffentliche Raum in der „Wissensstadt von Morgen aus? Wie funktioniert Mobilität in der Wissensgesellschaft? Welche Auswirkungen hat die Industrie 4.0 auf die Stadtentwicklung? Wie können wir unterschiedliche Wissensorte miteinander vernetzen? Wie können auch ganz unterschiedliche Wissensmilieus miteinander verbunden werden? Welche neuen Nachbarschaften können durch gemeinsame Freiräume entstehen?

4. STOFFKREISLÄUFE

Eine Stadt hat ihren eigenen Stoffwechsel. Sie verbraucht Wasser, Nahrung, Energie und produziert daraus z.B. Produkte, Wissen und auch Abfall. Was können wir daraus lernen? Können diese Prozesse nachhaltig im Sinne eines Kreislaufs gestaltet werden? Welche Rolle spielt die Natur dabei? Was passiert mit stadtnaher Landschaft und Landwirtschaft, wenn diese Naherholung, Wissensvermittlung und Produktivität vereinen sollen? Wie holen wir die Natur zurück in die Stadt?

+1 KOPRODUKTION

Wie lassen sich die verschiedenen Interessen in der Stadtentwicklung zusammenzuführen, um Innovationspotenziale zu heben? Welche Planungs- und Beteiligungsverfahren sind geeignet, um Stadtentwicklung kooperativ zu gestalten? Wie können Bauvorhaben der öffentlichen Hand, der Wirtschaft, der Wissenschaften oder der Bürgerinnen und Bürger mithilfe einer guten Zusammenarbeit gelingen? Welcher Strukturen bedarf es dazu? Und wie lassen sich diese verstetigen?

  • Ansprechpartner IBA

    Haben Sie eine Idee zu den Themenfeldern der IBA?
    Sprechen Sie uns jederzeit an!

  • Carl Zillich
    IBA Heidelberg GmbH
    +49.6221.6586.5013
    c.zillich(at)iba.heidelberg.de