Willkommen zu unserem zweiten Newsletter. Seit dem Sommer ist viel passiert – unsere IBA_KANDIDATEN entwickeln sich weiter, wir haben bei einer Fachkonferenz über Chancen und Potenziale gemischter Arbeitsorte diskutiert und fast zwei Wochen lang Wüstenrot-Stipendiaten beherbergt, die entsprechende Modelle exemplarisch an den Heidelberger Patton Barracks entwarfen. Die Kooperationen mit lokalen Partnern werden zahlreicher und intensiver, und noch eine Neuerung gibt es: Die IBA Heidelberg twittert!

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AKTUELLES |

 

Um was geht es eigentlich, wenn Bürger an Planungen und Projekten in der Stadt beteiligt werden? Um Mitverantwortung und ein neues Verständnis von Politik – oder doch nur um eine umfassendere Art der Information? Darüber spricht am 20.11.2014 Volker Hassemer, Senator a.D. und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft für Berlin, in der Heidelberger Stadtbücherei. Der Vortrag ist die zweite Veranstaltung der Reihe „Kraft der Bürger“, zu der die Bürgerstiftung Heidelberg gemeinsam mit der IBA einlädt. Mehr Informationen

FormAD und PlanNet starten in Kooperation mit der IBA die Heidelberger Stadtgespräche. In Ergänzung zu den Schlossgesprächen wollen wir in dieser Reihe thematische Schwerpunkte am Beispiel konkreter Heidelberger Orte diskutieren. Zum Auftakt sprechen am 25.11.2014 um 19 Uhr die Architekturkritikerin Ursula Baus, der Stadtplaner Martin van Wijck sowie der Landschaftsarchitekt Stephan Lenzen und die Autorin Jagoda Marinic über eine “Kultur des Ankommens”. Michael Braum moderiert den Abend. Mehr Informationen

RÜCKSCHAU |

 

Das zweite IBA_LAB “Arbeiten und Wohnen in der Wissensstadt” hat sich mit gemischt genutzten Arbeitsorten beschäftigt. Experten aus dem In- und Ausland diskutierten darüber zwei Tage mit Heidelberger Akteuren über entsprechende Potenziale bundesweit und vor Ort. Die IBA veranstaltete das LAB diesmal gemeinsam mit der Wüstenrot Stiftung, die zugleich junge Architekten zur Sommerakademie nach Heidelberg eingeladen hatte. Die Stipendiaten entwickelten fast zwei Wochen lang visionäre Ideen zu dem Thema exemplarisch an den Patton Barracks. Mehr Informationen

Die dialogischen Spaziergänge der Reihe IBA_LOCAL nähern sich langsam, aber sicher dem Finale. Mit Schlierbach, Ziegelhausen, Rohrbach und Kirchheim haben wir in den vergangenen Wochen das Zentrum umkreist. Wie immer wurden wir bei den Spaziergängen von zahlreichen Heidelbergerinnen und Heidelbergern begleitet. Sie erlebten und erfuhren nicht nur Interessantes über Bildungs- und Wissensorte in den Stadtteilen, sondern kamen auch in den Genuss des ersten IBA-Songs! Vier Mitglieder des Heidelberger HardChor hatten sich für LOCAL No. 7 zum Ensemble “IBA_VOCAL” zusammengeschlossen und für uns komponiert. Mehr Informationen

VORSCHAU |

 

Am 21. Februar 2015 laden wir zum letzten Stadtteilspaziergang ein. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe flanieren wir durch Bergheim und die Bahnstadt, durch alte und neue Quartiere, vorbei an ehemaligen Gewerbegebieten, ehemaligen Schlachthöfen und natürlich wie immer fokussiert auf Bildungs- und Wissensorte. Reservieren Sie sich den Termin im Kalender!

Im Januar 2015 geht unsere erfolgreiche Kooperation mit dem Karlstorkino in die zweite Runde. Vom 13. bis 15. Januar zeigen wir erneut Filme aus Architektur und Stadtentwicklung, die uns einen genaueren Blick und Diskussionen wert sind. Das genaue Programm gibt es in den nächsten Wochen bei uns auf der Homepage und auf der Seite des Karlstorkino.

PROJEKTIDEEN IM FOKUS |

 

Unsere 23 IBA_KANDIDATEN arbeiten seit ihrer Nominierung im Frühjahr an ihren Konzepten, Inhalten und Strukturen – betreut und begleitet vom IBA_BÜRO und Mitgliedern des Kuratoriums. Aus dem gesamten Themenspektrum der IBA stehen derzeit die Ideen aus Bildung, Kultur und Interkulturellem im Fokus.
So haben etwa die Initiatorinnen des Lernhauses bei einem Workshop das Profil eines dritten Lernorts neben Stadtbücherei und Volkshochschule diskutiert. Dabei gab Birgit Rabofski, die designierte Leiterin des Wolfsburger Bildungshauses, einen Einblick in die Struktur und Architektur der geplanten Einrichtung. Das Bildungshaus soll 2017 eröffnet werden. Auch Vertreter des Wissensturm in Linz, der Hochschule für Medien in Stuttgart und der Montag Stiftungen Jugend und Gesellschaft lieferten wertvolle Impulse. Die Stiftungen engagieren sich auch weiterhin für die IBA in Heidelberg: Vorstand Karl-Heinz Immhäuser bleibt dem KANDIDAT als Ratgeber erhalten, seine Kollegin Ruth Gilberger von der Schwesterinstitution Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft begleitet das young peoples' art center.
In den kommenden Wochen werden weitere IBA_KANDIDATEN von unserem Netzwerk und vom Fachwissen unterschiedlicher Disziplinen profitieren. Unter anderem erwarten wir die externen Kuratoriumsmitglieder Volker Staab (Architekt | Berlin), Ernst Hubeli (Städtebauer | Zürich) und Stephen Craig (Künstler | Hamburg) zu Workshops in Heidelberg.
Nach dieser ersten Qualifizierungsphase ist geplant, erste IBA_KANDIDATEN als offizielle IBA_PROJEKTE zu nominieren.

In der Zwischenzeit schärfen wir unser Profil dank neuer Kooperationen mit Architekturfakultäten. So haben Studierende der Universität Mainz Utopien für ein International Welcome Center im Landfried-Komplex erarbeitet und ihre Entwürfe eine Woche lang vor Ort ausgestellt. Vielen Dank für die Organisation an unsere Kooperationspartnerin Jagoda Marinic, die Leiterin des Interkulturellen Zentrums! Wir erhalten auf diesem Weg nicht nur Ideen und Impulse, die unsere inhaltliche Arbeit inspirieren. Das IBA-Leitthema Wissen schafft Stadt wird dadurch zum Gesprächsgegenstand in der Stadt, entfacht Diskussionen und zieht in der Öffentlichkeit Kreise.

PANORAMA |

 

Mit einem so genannten Reallabor will die Universität Heidelberg in den nächsten Jahren untersuchen, wie lokale Akteure Herausforderungen in der Stadtentwicklung angehen – mit der IBA im Fokus. Drei unserer KANDIDATEN sollen dabei speziell betrachtet werden. Im Reallabor werden verschiedene Träger und Beteiligte von urbanen Transformationen vereinigt, Wissenschaft und Praxis arbeiten verzahnt. Das Land Baden-Württemberg fördert die Initiative für drei Jahre mit insgesamt etwa 800.000 Euro. Mehr Informationen

Unsere Kollegen von der IBA Thüringen hatten nach ihrem ersten Projektaufruf jede Menge zu tun: Fast 250 Vorschläge reichten Bürger, Kommunen, Unternehmen und Verbände ein, 16 davon wurden in einer feierlichen Gala in Jena zu Kandidaten auserkoren. Drei Regionen sollen zudem als „Erwartungsräume“ Beachtung finden. Wir wünschen IBA-Team und Ideenstiftern viel Erfolg und Freude bei der Zusammenarbeit!