Willkommen zu unserem vierten Newsletter. Es hat sich wieder viel getan bei der IBA: Vier Kandidaten haben den Sprung zum IBA_PROJEKT gemacht. Das Kuratorium der IBA begrüßt zwei neue Mitglieder. Und Workshops mit den IBA_KANDIDATEN zu Themen wie Bildung, urbane Landwirtschaft oder Suffizienz haben nationale und internationale Experten nach Heidelberg geführt.

Demnächst stehen außerdem Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten auf dem Programm: Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wachsen“ in der Chapel im Mark Twain Village, eine Pecha-Kucha-Nacht auf einem Schiff oder das international besetzte IBA_LAB in der alten Feuerwache.

Mit unserer Website und unseren Social Media Kanälen Twitter und Youtube bleiben Sie dabei immer auf dem neuesten Stand: Folgen Sie der IBA für spannende Informationen rund um das Thema „Heidelberg – Wissensstadt der Zukunft.“ Wir freuen uns auf Sie!

AKTUELLES |

 

Die ersten vier IBA_PROJEKTE stehen fest!

Zwei Jahre nach dem Start der Internationalen Bauausstellung in Heidelberg steht die IBA im Jahr 2015 vor einem wichtigen Meilenstein: Vier IBA_KANDIDATEN haben sich nun für den Projektstatus qualifiziert. Am 16.06.2015 hatte der Aufsichtsrat der IBA Heidelberg die Kandidaten #006 exPRO 3, eine beispielhafte Einrichtung für handwerkliche Bildungsprojekte mit jungen Menschen, #012 Collegium Academicum, ein Projekt für studentisches Leben und Lernen auf den Konversionsflächen, #030 B³ Gadamerplatz, eine KiTa, eine Grundschule und ein Stadtteilzentrum unter einem Dach und #036 Sammlung Prinzhorn, die räumliche und programmatische Erweiterung des Ausstellungshauses, zu Projekten gekürt.

Die vier Ansätze bilden ein breites Spektrum des IBA-Themas „Wissen | schafft | Stadt“ ab. Die IBA unterstützt die Projekte nun bei den anstehenden Planungsschritten. Die IBA_KANDIDATEN werden weiter beraten und qualifiziert. Weitere Projektideen können jederzeit an das IBA-Büro herangetragen werden.

IBA // formAD – Heidelberger Stadtgespräche: Wachsen

Wie sehen wir Heidelberg in zehn Jahren? Wie könnten wir das Image der Weltprovinz ablegen? Wie können wir urbane Strukturen wachsen lassen? Der Verein formAD wird diesen Fragen am Dienstag, 23.06.2015 um 19.00 Uhr in der Chapel im Mark Twain Village nachgehen: Nikolas Lebunetel, Architekt aus Montpellier, wird über das dortige Stadtwachstum berichten. Die Stuttgarter Publizistin Ursula Baus speist verschiedene Perspektiven auf Wachstum in Bezug auf die hiesige Stadtentwicklung und Stadtplanung in die Diskussion ein. Dekanin Marlene Schwöbel-Hug und Geographieprofessor Peter Meusburger stellen lokale Bezüge her. Geschäftsführer der IBA Michael Braum moderiert die Diskussion. Mehr Informationen

IBA_LOCAL Wettbewerb 2015: Zeig uns deine Stadt!

Wo wir lernen, hat einen großen Einfluss darauf wie wir lernen. An manchen Orten fällt uns eine zündende Idee nach der anderen ein, an andern will der Geistesblitz beim besten Willen nicht kommen. Was macht sie aus, diese Orte, an denen unser Gehirn auf Hochtouren läuft? Das fragt die Internationale Bauausstellung noch bis Ende September Schüler und Studierende in Heidelberg. Denn bei der IBA versuchen wir schon heute die Stadt von morgen zu entwickeln. Und zu einer richtigen Wissensstadt gehören insbesondere Orte, an denen junge Menschen sich wohlfühlen.

Wir danken unserem Hauptsponsor HeidelbergCement und unserem Förderer Epple Holding für die freundliche Unterstützung von IBA_LOCAL 2015. Mehr Informationen

IBA // formAD – Feuerabend

Das bau_werk in Oldenburg ist ein vitales Forum für die breite Öffentlichkeit, das regionale Impulse für die Baukultur setzt und Oldenburgs Rolle als Kreativzentrum im Nordwesten stärkt. Am Montag, 6. Juli 2015 um 19.00 Uhr ist der Vorsitzende vom bau_werk, Dr. Frank Pantel, zum “Feuerabend” des Vereins formAD in Heidelberg eingeladen. Im Café Leitstelle (Dezernat 16) wird er das Forum in all seinen Facetten vorstellen: Er wird über die Entstehungsgeschichte und die Beteiligten, über die Programmgestaltung und die Alltagserfahrungen sprechen. Pantel berät außerdem den IBA_KANDIDATEN #016 Kollaborator, der einen öffentlichen Ort für Baukultur in den Heidelberger Konversionsflächen schaffen möchte.

VORSCHAU |

 

Alle an Bord! IBA_KANDIDATEN und PROJEKTE auf der MS Wissenschaft

Ende Juli ankert das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft in Heidelberg. Mit an Bord: Zum einen eine Ausstellung zum Thema „Zukunftsstadt“ mit vielen interaktiven Exponaten, zum anderen die IBA und ihre Kandidaten und Projekte! Am Montag, 20. Juli 2015 ab 19.00 Uhr stellen sich IBA_KANDIDATEN und PROJEKTE in einem Veranstaltungszelt an Deck des Schiffes im Pecha-Kucha-Format vor. Das Besondere: Ein Pecha-Kucha-Vortrag besteht aus 20 Bildern á 20 Sekunden. Insgesamt hat also jeder Vortragende genau 6 Minuten und 40 Sekunden Zeit, seine Idee vorzustellen. Kommen Sie an Bord und erfahren Sie, wer und was hinter den Ideen steckt!

IBA_LAB N°3 – Räume für die Wissenschaften

Mit dem dritten IBA_LAB „Bauen für Lehre, Forschung und Entwicklung“ am 7. und 8. Oktober 2015 wird der interdisziplinäre Austausch zwischen Universität und Planung über die Wissenschaftsstadt der Zukunft angeregt. In enger Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg bietet das Programm dieses Jahr wieder spannende Impulse: Geladen sind Experten der nationalen und internationalen Fachwelt wie Dietmar Eberle, Architekt aus Zürich, Christoph Badelt, Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien und Tanja Brühl, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt. Es werden Thesen zum Bauen für die Wissenschaften von Nutzern und Architekten präsentiert, die wir als Einstieg in einen breiten öffentlichen Austausch mit Politik, Bevölkerung und Fachleuten verstehen. Das Programm finden Sie hier.

RÜCKSCHAU |

 

Zwei Jahre IBA_LOCAL Spaziergänge

Über zwei Jahre hinweg hat die IBA in acht dialogischen Spaziergängen die 15 Heidelberger Stadtteile erkundet. Zum vorläufigen Abschluss des Formats lud die IBA im April 2015 zum gemeinsamen Rückblick in die ehemalige Feuerwache ein: Nach einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Bernd Stadel und einer Einführung von Michael Braum stellte der kuratorische Leiter der IBA Carl Zillich die Auswertungen für die einzelnen Stadtteile vor. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden und Stadtteilvorsitzenden über die einzelnen Quartiere und ihre Chancen und Herausforderungen im Rahmen des IBA-Themas “Wissen | schafft | Stadt”. Mehr Informationen

IBA // Bürgerstiftung – Schritte zu einer neuen kommunalen Beteiligungskultur?

Stadt mitgestalten, aber wie? Das wollten die Bürgerstiftung Heidelberg und die IBA von Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt und Bernd Stadel, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, wissen. Die drei Bürgermeister diskutierten im April 2015 im Palais Prinz Carl das Thema “Beteiligung und Verantwortung – Schritte zu einer neuen kommunalen Beteiligungskultur?”. Rund 100 Gäste hörten eine spannungsreiche Diskussion. Mehr Informationen

IBA Heidelberg in den USA

Die IBA Heidelberg hat im Mai ihr internationales Netzwerk ausgebaut: Carl Zillich, kuratorischer Leiter der IBA, war auf persönliche Einladung der Harvard University in die USA gereist. Er nutze die Zeit auch in Sachen IBA – mit David Maher, dem Bürgermeister von Cambridge, Massachusetts und Immobilienexperten der großen Forschungseinrichtungen vor Ort sprach er ausführlich über deren Erfahrungen im Bereich “town & gown” (Stadt und Universität). Darüber hinaus standen in Cambridge Gespräche im MIT Media Lab und mit den Campusplanern des MIT auf dem Programm. Auch in New York gab es spannende Anknüpfungspunkte für die IBA „Wissen | schafft | Stadt“: Die Vize-Präsidentin der Columbia University berichtete von den Planungsprozessen für deren neuen Standort. Und mit dem Entwicklungsdirektor von Cornell Tech sprach Zilllich über das innovative Verfahren der Ansiedlung des Stadtcampus auf Roosevelt Island zwischen Manhatten und Queens.

PROJEKTIDEEN IM FOKUS |

 

IBA_KANDIDAT #011 – Interreligiöses Haus der Stille und des Gebets in Heidelberg

Flughäfen, Universitäten, Bahnhöfe – an immer mehr Orten entstehen Gebets- und Besinnungsräume für Menschen verschiedener Religionen. Interreligiöse Räume sind ein wachsendes Bedürfnis unserer vielfältigen Gesellschaft. Auch in Heidelberg soll mit der IBA ein solches interreligiöses Haus geschaffen werden: IBA_KANDIDAT #011, das „Haus der Stille und des Gebets“, trifft im Rahmen eines Workshops prominente, internationale Beispiele, die von ihren Erfahrungen berichten werden. Vertreter des House of One in Berlin und der Häuser der Religionen in Bern und Hannover sind in Heidelberg zu Gast. Mehr Informationen

IBA_KANDIDAT #046 – Das Learning Village Bergheim

Vor einem Jahr wurde die Idee eines „Learning Village Bergheim“ in den Kandidatenstatus der IBA berufen: In einem Quartier des Heidelberger Stadtteils Bergheim sollen die ansässigen Bildungsträger gemeinsam als Teil einer Lernlandschaft in die Gesamtstadt hinein wirken. Nach vielen vorbereitenden Gesprächen ist es nun Zeit, die Vernetzung der Bergheimer Akteure aus dem Bildungsbereich einen weiteren Schritt voranzubringen. Hierzu laden die Initiatoren des „Learning Village Bergheim“ Akteure gemeinsam mit der IBA zu einem Auftakttreffen im Juli ein. Mehr Informationen

PANORAMA |

 

Neu im IBA-Kuratorium: Angelika Fitz und Silke Steets

Das Kuratorium der IBA begrüßt zwei neue Mitglieder: Kuratorin Angelika Fitz aus Wien und Soziologin Silke Steets von der TU Darmstadt. Sie werden den Expertenrat der IBA ab sofort mit ihrem Know-how rund um die Themen kuratorische Theorie und Praxis, Stadtforschung und Soziologie unterstützen. Angelika Fitz ist Kulturtheoretikerin, Stadtforscherin und Kuratorin mit eigenem Büro in Wien. Ihr Fokus: künstlerisches Engagement in der Stadt und Ausstellungen zu Gegenwart und Zukunft des Urbanen. Silke Steets vertritt die Professur für Stadt- und Raumsoziologie an der TU Darmstadt. Ihre Forschungstätigkeit konzentriert sich derzeit auf die Entwicklung einer wissenssoziologischen Architekturtheorie. Sie folgen auf die Soziologin Susanne Frank und den Kunsthistoriker und Kurator Andres Lepik.