#060 Kulturhaus Karlstorbahnhof

KulturKANDIDAT

Etabliertes Kulturhaus wagt Umzug

Der Karlstorbahnhof ist in Heidelberg seit 1995 ein wichtiger Kulturträger. Als eines der jüngsten soziokulturellen Zentren in Deutschland, hat sich das Haus in wenigen Jahren zu einer Veranstaltungsadresse mit national und international sehr gutem Ruf entwickelt. Dieses in Heidelberg etablierte Haus wird nun einen Umzug in die Campbell Barracks im Süden Heidelbergs wagen.

Identitätsträger eines neuen Stadtteils

Der Umzug bietet dem Haus die Chance, zum kulturellen Identitätsträger eines sich neu entwickelnden Stadtteils zu werden. Der Karlstorbahnhof ist aufgrund seines Renommees verbunden mit zahlreichen überregionalen Auszeichnungen prädestiniert dafür, als kultureller Nukleus den Prozess der räumlichen und inhaltlichen Entwicklung des Areals zu begleiten und es so zu einem attraktiven Ort der Begegnung in der Südstadt zu machen. Kooperationen mit Kreativ- und Bildungsakteuren in der Nachbarschaft (IBA_KANDIDATEN vom Montessori Zentrum und der Bürogemeinschaft C3) sind angedacht.

Gastronomie, Außenbereich, co-working-spaces

Geplant sind neben der Sanierung des Gebäudes als Veranstaltungsort die Etablierung von Gastronomie, ein attraktiver Außenbereich sowie multitalentierte Räume innerhalb des Hauses, die tagsüber als allgemein zugängliche Orte der Begegnung und des Austauschs für die Anwohner und Besucher nutzbar sind. Ein Teil des Foyers mit Arbeitsplätzen dient als außerschulischer Lernort z.B. für Studierende, als Treffpunkt interkultureller Gruppen und co-working-spaces für Kreative. Neue Flächen für künstlerische und wissenschaftliche Ausstellungen ergänzen das Angebot.

14.09.2015 | Workshop zur Gestaltung und Inszenierung eines neuen Ortes

Die IBA_KANDIDATEN #056 Alle unter einem Dach, #060 Kulturhaus Karlstorbahnhof und #061 C3 – Campbell Creative Collective haben mit der IBA einen gemeinsamen Workshop abgehalten. Dabei entstand eine Vision zum Campbell Creative Cluster. Dieses soll die drei erfolgreichen und expandierenden Organisationen vereinen, die in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich bereits heute für hohe Qualität, anspruchsvolle Inhalte immer am Puls der Zeit und stetige Entwicklung stehen. Was passiert, wenn sich bisherige Kooperationen räumlich und inhaltlich für einander öffnen, privatwirtschaftliches und öffentliches Arbeiten miteinander vernetzen, sich gemeinsam auf einen Ort beziehen? Es entsteht ein offenes Umfeld für ein kreatives, soziales Miteinander und wirtschaftliches Wachstum. Ein neuartiger Ort kann sich entwickeln, wo Lernen, Leben und Arbeiten zusammenkommen und selbst zum Impulsgeber für die nächsten Fragestellungen und Antworten der Stadtentwicklung werden.

Eckdaten

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