Beispielgebende Projekte

Die IBA Heidelberg ist ein lernendes Projekt. Wir laden zu unserer Veranstaltungsreihe IBA_LAB Architekten und Städtebauer ein, die in der Bildungsarchitektur international Maßstäbe gesetzt haben. Dabei stehen wir in engem Kontakt mit anderen IBAs, etwa der in Hamburg 2013 beendeten Bauausstellung. Auch sie widmete sich in mehreren Projekten guten Schulen, Kitas und Forschungseinrichtungen. Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl von Beispielen vor, die wir für modellhaft halten – auch für die Herausforderungen, die sich in Heidelberg stellen.

WU-Campus, Wien, AT

Auf dem früheren Weltausstellungs- und Messegelände in Wien Leopoldstadt entstand – mit Blickbeziehung zum Prater – ein charakteristischer Campus für die Wirtschaftsuniversität Wien. BUSarchitektur entwickelten für den ambitionierten Universitäts-Neubau einen Masterplan.
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Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main, DE

Wie findet man eine Balance zwischen städtebaulicher Zurückhaltung und dem Wunsch nach Eigenständigkeit und Wiedererkennbarkeit? Für den Neubau des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte entwarfen Staab Architekten einen sechsgeschossigen Bau mit kraftvoller skulpturaler Architektursprache.
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Maersk Campus, Kopenhagen, DK

„Forschung sichtbar machen“ war das Leitthema für den Entwurf eines Erweiterungsbaus der Kopenhagener Universität. Für das zentral gelegene Grundstück im hochhausarmen Kopenhagen entwarfen C.F. Møller Architekten einen imposanten Forschungsturm, der wie ein Baum im Boden verwurzelt ist.
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Maison de Savoir, Esch-sur-Alzette, LU

Wie kann man einen markanten Orientierungspunkt für die Wissensstadt der Zukunft setzen und gleichzeitig einen Bezug zur industriellen Vergangenheit eines Standorts herstellen?
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Buchheimer Weg, Köln

Köln-Ostheim ist ein von leicht angestaubter Zeilenbauweise aus der Nachkriegszeit und unstrukturierten Freiflächen geprägter Stadtteil. Auch die Siedlung am Buchheimer Weg galt lange als benachteiligtes Quartier – bis sich die Architekten von ASTOC ihrer annahmen.
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Erweiterung des Hirschgartens, München

Bei der Hirschgarten-Erweiterung wurden den Bürgern ehemalige Bahnflächen zurückgegeben – als Park. Im Zuge der Verlagerung verschiedenster Bahnnutzungen entstanden in München neben neuen Wohnquartieren auch Parkanlagen und Freiflächen.
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Musikerhaus, Basel

In einer ehemaligen Schalter- und Steckdosenfabrik in Basel entstand unter der Planung von Buol&Zünd Architekten ein Arbeits- und Lebensraum für Musiker mit 13 verschieden geschnittenen Wohneinheiten. Durch die Gegebenheiten des Bestands entwickelten sich Etagenwohnungen, Maisonetten und Einraum-Appartements mit ausreichend Platz für Musikerfamilien, Studenten-WGs und temporäre Gäste.
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Hunziker Areal, Zürich

„Mehr als Wohnen“ heißt eine Baugenossenschaft in Zürich, die auf einer ehemaligen Industriebrache, dem Hunziker Areal, einen identitätsstiftenden und sich verändernden Stadtteil geschaffen hat. Futurafrosch und Duplex Architekten entwickelten für das Areal einen Masterplan.
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Das neue Stadthaus, Wien

Das Architekturbüro nonconform architektur vor ort hat mit der TU Wien ein innovatives Forschungsprojekt ins Leben gerufen – „das neue Stadthaus“. Es soll erforscht werden, auf welche Weise sich Gebäude mit den Menschen und ihren Ansprüchen verändern können und wie dadurch ein längerer Lebenszyklus von Gebäuden entsteht.
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Campus & MetaForum, Eindhoven

Bis zum Jahr 2020 soll der Campus aus den 1950er Jahren der TU Eindhoven in einem den Bestand respektierenden Umbau zu einem „Living Lab“ werden, in dem beispielsweise Smart Mobility, gesundes Wohnen und energieeffizientes Bauen getestet werden.
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Centro Cultural Teresa Pàmies, Barcelona

Das Büro Rahola Vidal hat 2011 das Kulturzentrum Teresia Pàmies in Barcelona fertiggestellt. Das in den Block eingefügte, auf neun Etagen gestapelte Gebäude vereint eine Bibliothek, Spielflächen, ein Weiterbildungszentrum, eine Kita sowie ein multifunktionales Auditorium.
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Die Baupiloten

„Die Baupiloten“ ist ein praxisorientiertes Studienreformprojekt der TU Berlin, das 2003 von Susanne Hofmann initiiert wurde. Studierende entwickeln dabei gemeinsam mit Nutzern atmosphärische und kindgerechte Bildungsräume.
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Firmencampus Trumpf, Ditzingen

Barkow Leibinger Architekten entwickelten Mitte der 1990er Jahre einen Masterplan für Neuordnung und Erweiterung des Firmengeländes des Metallunternehmens Trumpf, den sie in den Folgejahren umsetzten.
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Masterplan ETHZ-Hönggerberg, Zürich

Der ETHZ-Campus soll zur „Science City“ werden. Der Masterplan möchte eine höhere Attraktivität des Campus und in Folge mehr Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Universitäten erreichen.
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Open Wijk School De Combinatie, Vlissingen

Die Open Wijk School De Combinatie in Visslingen steht beispielhaft für die Kombination verschiedener Funktionen in einem kleinteilig organisierten Gebäude.
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Pädagogische Architektur

Die in Bonn ansässigen Montag Stiftungen erarbeiten gemeinsam mit Experten aus Pädagogik, Architektur und Verwaltung Inhalte und Materialien, die zu einer zukunftsorientierten Entwicklung und Gestaltung von Schulen und Bildungsträgern beitragen.
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Zernike, Groningen + Leerpark, Dordrecht

Der bestehende Universitätscampus Zernike in Groningen wurde durch einen Masterplan neu geordnet. Beim Projekt Leerpark (Lernpark) in Dordrecht wurde ein Berufsschulzentrum mit Lehrwerkstätten zu einem öffentlich zugänglichen Stadtviertel mit viel Grün.
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