Buchheimer Weg, Köln

Köln-Ostheim ist ein von leicht angestaubter Zeilenbauweise aus der Nachkriegszeit und unstrukturierten Freiflächen geprägter Stadtteil. Auch die Siedlung am Buchheimer Weg galt lange als benachteiligtes Quartier –bis sich die Architekten von ASTOC ihrer annahmen. Schnell war klar: Ein Abriss und Wiederaufbau ist ökonomisch und gestalterisch sinnvoller, als die Siedlung zu ertüchtigen. Mit einfachen Mitteln ergänzten sie den Nachkriegsstädtebau und verbesserten dadurch die Lebensbedingungen für die Bewohner. Durch einen Knick im Grundriss der Zeilen werden die Zwischenräume lose gefasst. Die Ausgestaltung dieser Freiräume übernahmen dann die Landschaftsarchitekten von urbane gestalt. Die fein abgestuften Freiräume zwischen den markanten Neubauten erhalten eine neue Bedeutung und schaffen fließende Übergänge zwischen öffentlichen Bereichen, siedlungsbezogenen Räumen und privaten Flächen. Sie verbinden die einzelnen Teile der Siedlung miteinander und überzeugen stadträumlich mit möglichst viel Helligkeit, Luft und pointiertem Einsatz farbiger Materialien.

Das Projekt wurde von Johannes Böttger von urbane gestalt beim IBA_LAB N°2 in Heidelberg vorgestellt.