Erweiterung des Hirschgartens, München

Bei der Hirschgarten-Erweiterung wurden den Bürgern ehemalige Bahnflächen zurückgegeben – als Park. Im Zuge der Verlagerung verschiedenster Bahnnutzungen entstanden in München neben neuen Wohnquartieren auch Parkanlagen und Freiflächen. Die Landschaftsarchitekten von realgrün ergänzten den alten Volkspark Hirschgarten mit seinem bis zu 250 Jahre alten Baumbestand um einen „Vorpark“ und den „Pionierpark“. Der neue Vorpark mit circa 2,5 ha Fläche erzeugt mit verschiedenen Birnen- und Walnussbäumen einen farblichen Kontrast zum bestehenden Hirschgarten und unterstreicht dabei den Jahreswechsel. Der Pionierpark hingegen ist ein linear entlang der Bahngleise verlaufendes Biotop, das sich der Erhaltung und Weiterentwicklung seltener Pflanzen und Tierarten widmet. Übergeordnete Rad- und Fußwege sowie eine quartierverbindende Promenade verknüpfen ihn und die Stadtteile mit der Innenstadt. Schnittstelle zwischen Pionierpark und Hirschgarten ist eine rund 900 Quadratmeter große Skateanlage, die mit ihren Kurven, Erhebungen und Vertiefungen aus Beton eine Landschaft für sich bildet. Der Park ermöglicht mit seinen vielfältigen Angeboten für Jung und Alt eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Das Projekt wurde von Klaus-D. Neumann von Realgrün beim IBA_LAB N°2 in Heidelberg vorgestellt.