IBA_KANDIDAT #034 Konzeptentwicklung Biodiversitätszentrum – "Das Bio"

Masterarbeiten von Studierenden der TU Braunschweig

Wie wird der Zoo am Neckar sichtbar? Wie kann Architektur Biodiversität ausstellen und manifestieren? Der IBA_KANDIDAT „Konzeptentwicklung Biodiversitätszentrum – Das Bio“ will die unterschiedlichen Perspektiven auf unsere Lebensgrundlagen vermitteln und für den Erhalt von biologischer Vielfalt sensibilisieren. Masterarbeiten der TU Braunschweig aus dem Sommersemester 2015, initiiert von Prof. Volker Staab, Torsten Bodschwinna, Simona Schröder und Christian Thomann, bieten Lösungen an, die ein Biodiversitätszentrum mit neuem Zooeingang und einer Aufwertung des Neckarufers kombinieren. Das neue Gebäude soll nicht nur eine Erweiterung des Zoos sein, sondern eine Neubestimmung dessen, was ein Zoo im 21. Jahrhundert noch sein kann bzw. auch sein sollte, denn der Zoo wird eine wichtige ökologische Botschaft zu vermitteln haben.

Das BIO* | Anne-Katharina Döhle

Der Besucher soll in dieser Architektur vermittelt bekommen, wie wichtig und lebensnotwendig der Erhalt und der Schutz der biologischen Vielfalt für uns, den Menschen, ist. Um die „Natur“ zu schützen, ist direkte Naturerfahrung unabdingbar. Als gestalterische Inspiration dient die Heidelberger Romantik: Der Romantiker sehnte sich nach einer Einheit und Verschmelzung von Natur und Geist.
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Das BIO* Heidelberg | Thomas Filke

Der Entwurf des Bios wird durch eine expressive Formsprache bestimmt, die im Diskurs mit der umgebenden Landschaft steht. Dabei verschwimmen die räumlichen Grenzen zwischen Natur und Bebauung. Dadurch wird es zu einer Landmarke ohne dabei die umgebende Bebauung zu überragen.
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Das BIO | Michael Tanz

Die Idee der Interaktion zwischen innen und außen ist die leitende Idee des Innenraumkonzepts. Der Besucher soll jederzeit während seines Besuches in den Ausstellungsflächen gleichzeitigen Kontakt zu einer didaktischen Ausstellungsfläche und dem Außenraum verspüren.
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Das BIO – Ein Biodiversitätszentrum für Heidelberg | Christine Wöhner

Ziel des Entwurfs ist es, die Gegensätze Natur und Gebäude bzw. Außen und Innen aufzuheben. Durch die Verbindung des Gebäudes mit der Natur entsteht der Gedanke, das Gebäude in seine Bestandteile aufzulösen, um einen besonderen Grad der Verschmelzung zu erreichen.
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