Das Erbe der 70er – Intervenieren. Beteiligen. Entwerfen.

Wie kann aus einem monostrukturierten und verborgenen Berufsschulzentrum aus den 1970er Jahren ein zeitgemäßer Campus entstehen? Diese Frage stellte sich eine Gruppe von Studierenden des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Rahmen einer Seminararbeit zum Thema „Das Erbe der 70er – Intervenieren. Beteiligen. Entwerfen.“.

In drei Schulen beherbergt das berufliche Schulzentrum „An der Neckarspitze“ 3500 Schüler. Trotz der auch heute noch sehr gut funktionierenden inhaltlichen Struktur haben die Schulen keine räumlichen Verbindungen und liegen fast unsichtbar im Stadtgefüge. Auch die unmittelbare Nähe zum Neckar wird nicht genutzt.

Unter der Leitung von Professor Markus Neppl entwickelten die Studierenden spezielle Befragungsmodelle, die mit Schüler_innen und Lehrkräften durchgeführt wurden. In dem partizipativen Verfahren kristallisierten sich sechs Schwerpunkte heraus, welche die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen und erste Verbesserungsansätze repräsentieren. Diese Hauptthemen bilden das Grundgerüst für die entstandenen Entwürfe einer modernen Bildungslandschaft.