"Heidelberger Haus der Kulturen der Welt" - Entwürfe für das Landfried-Areal von Studierenden der Hochschule Mainz

Heidelberg als internationale Wissenschaftsstadt will bei der Integration einen neuen Weg gehen: Mit einer zentralen Begegnungsstätte für Alt- und Neubürger wird ein nach zwei Seiten ausgerichtetes „Tor“ geschaffen: In die Stadt – und in die Welt.
An diesem innovativen Ort sollen Verwaltung, Kultur und Religion erstmals gemeinsam einen Dialog beginnen. Dieses „Heidelberger Haus der Kulturen der Welt“ kann städtischer Verwaltungsstandort sein genauso wie Kulturzentrum oder interreligiöser Begegnungsraum.
Im Sommersemester 2014 erarbeiteten Masterstudierende der Studiengänge Architektur und Innenarchitektur der Hochschule Mainz Entwürfe zu diesem Thema. Unter Betreuung von Prof. Gerhard Kalhöfer, Prof. Antje Krauter und Silvia Quintiliani sind Ideen entstanden, wie die neue Willkommenskultur in Heidelberg aussehen kann. Als Testfall diente das Hauptgebäude des Landfried-Areals, unabhängig vom geplanten Standort des International Welcome Center (einem IBA_Kandidaten). Es war erklärtes Ziel dem ehrwürdigen Baudenkmal mit einer Vision für ein „Heidelberger Haus der Kulturen der Welt“ einen neuen Geist einzuhauchen.

Kulturfugen | Konstantin Julian Richter

Der Entwurf möchte mit dem Interkulturellen Zentrum und der Ausländerbehörde von Heidelberg “Räume für eine Willkommenskultur” in der alten Tabakfabrik schaffen.
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We are Space | Lisa Müller, Aline Schaefer

„Wie sieht eigentlich ein Ort aus, an dem Menschen anderen von ihrer Kultur erzählen können? Kann man Identität überhaupt räumlich ausdrücken und wie sieht Raum in verschiedenen Kulturen aus?”
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