IBA_KANDIDAT #019 Landwirtschaftspark

"Park Assemblage Heidelberg" – Entwürfe von Studierenden der TU Berlin

Die Bahnstadt, Kirchheim und der Pfaffengrund fassen eine große landwirtschaftlich genutzte Fläche ein, in der sich auch die Konversionsfläche „Airfield” befindet. Der IBA_KANDIDAT #019 Landwirtschaftspark möchte das 420 Hektar große Areal zusätzlich als Naherholungsraum und Bildungsort etablieren. Auf Basis einer Kooperation von Landwirten, Bewohnern angrenzender Quartiere und anderen Initiativgruppen soll ein Landwirtschaftspark gestaltet werden. Grund genug für die IBA, über diese Flächen auch gemeinsam mit Universitäten nachzudenken.
Unter dem Motto „Park Assemblage Heidelberg“ entwickelte ein Bachelorkurs an der TU Berlin im Sommersemester 2015 unter der Leitung von Prof. Undine Giseke und Lucas Hövelmann Ideen und Konzepte für einen Landwirtschaftspark in Heidelberg.

SINNESWANDEL | Nicole Brinkmann, Hanno Cornelius Conrad, Vitali Tamorko

Das Konzept „Sinneswandel“ versucht, der stadtnahen landwirtschaftlich geprägten Fläche neue Impulse zu geben. Verknüpfungen zwischen dem landwirtschaftlich-natürlichen und dem urbanen System sollen dazu genutzt werden, spannende Räume entstehen zu lassen, die das scheinbar Widersprüchliche zueinander in Beziehung setzen.
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Stadt Land Park | Kai Brown, Antonia Eger, Leonie Ziehmann

Der „Stadt Land Park“ bildet die Schnittstelle zwischen dem urbanen Raum Heidelbergs und dem landwirtschaftlich geprägten Raum südlich der Bahnstadt. Hier treffen Stadt, Land und Landwirtschaft aufeinander und verschmelzen zu einem Landwirtschaftspark.
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ZENTRUM | Lisa Cory, Florian Pampuch, Junqian Zhang

Der Entwurf widmet sich stark dem Airfield, das als Produktions- und Wissenszentrum des Parks ausgestaltet werden soll. Weitere kleinteilige Elemente im gesamten Gebiet sollen den Park abrunden. Hierfür wurden verschiedene Tools entworfen. Mit dem Zentrums-Tool soll eine Bündelung von Produktions-, Vertriebs- und Dienstleistungseinrichtungen erstellt werden.
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PARK ASSEMBLAGE | Marie Hildebrandt, Mathias Mauererlechner, Jan Ole Rolfes

Das Konzept versucht, verschiedene Akteure näher zueinander zu bringen. Ein Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Interessen, Bedarfe und Erwartungen soll auf entwickelten Kontaktpunkten stattfinden. In Stadtnähe transformieren sich große Felder in kleinere Parzellen, welche eine Differenzierung in Funktion, räumlicher Ausprägung und atmosphärischer Wirkung hervorrufen.
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FeldNetzung | Louisa Bleil, Theresa Guenther Lamego

Das Konzept „FeldNetzung“ testet die Verknüpfung des zukünftigen Landwirtschaftsparks mit der Umgebung. Mit verschiedenen Elementen sollen Übergänge gestaltet, Einsichten gewährt und Interaktionen provoziert werden. Angelehnt an die bestehenden Feldstrukturen sollen die Besucher über ein Leitsystem durch den Park geführt werden.
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