SINNESWANDEL

Nicole Brinkmann, Hanno Cornelius Conrad, Vitali Tamorko

Das Konzept „Sinneswandel“ versucht, der stadtnahen landwirtschaftlich geprägten Fläche neue Impulse zu geben. Verknüpfungen zwischen dem landwirtschaftlichen, natürlichen und dem urbanen System sollen dazu genutzt werden, spannende Räume entstehen zu lassen, die das scheinbar Widersprüchliche zueinander in Beziehung setzen. Anhand der vorgefundenen Strukturen vor Ort (Big 5) – der Bahnstadtkante, der Maulbeerallee, der Historischen Wasserachse, dem Airfield und dem Grasweg – wird der Landwirtschaftspark weiter entwickelt. Ergänzt werden diese Elemente durch ein intelligentes Wegenetz und ein System aus wandelbaren Freiräumen. So sollen auf brach liegenden Feldern immer wieder temporäre Nutzungen angeboten werden. Mithilfe von sechs „Sinnes-Tools“ soll das Konzept gestützt und räumlich erkennbar werden. Sie basieren auf der Sinneswahrnehmung des Menschen, die in sich ein Beispiel für ein funktionierendes verknüpftes System darstellt. Der Besucher erlebt anhand seiner Sinne den Park bewusster und in anderen Dimensionen.