Stadt Land Park

Kai Brown, Antonia Eger, Leonie Ziehmann

Der „Stadt Land Park“ bildet die Schnittstelle zwischen dem urbanen Raum Heidelbergs und dem landwirtschaftlich geprägten Raum südlich der Bahnstadt. Hier treffen Stadt, Land und Landwirtschaft aufeinander und verschmelzen zu einem Landwirtschaftspark. Die Weite der landwirtschaftlichen Flächen wird gewahrt und mit urbanen Elementen bereichert. Ziel des Konzeptes ist es, durch die Einstreuung temporärer Elemente (Scheunen, Bienenstöcke, etc.) und permanenten Plätzen sowie Produktionsstätten auf dem Flugfeld, einen gesamtheitlichen Landwirtschaftspark zu generieren, der sich den wandelnden Ansprüchen an die Fläche anpassen kann und gleichzeitig als Produktions- und Erholungsort fungiert. Durch einen Rundweg wird der Stadt Land Park zugänglich und erlebbar. Der Rundweg hat Anbindungen an alle umliegenden Quartiere und verbindet die verschiedenen Orte des Landwirtschaftsparks. Die Nahrungsproduktion spielt im Stadt Land Park eine zentrale Rolle. Die Landwirte, als wichtige Akteure im Landwirtschaftspark, bekommen transportable Scheunen gestellt, die ihnen in der Nutzung frei zur Verfügung stehen. Hier kann die Vermarktung von Produkten geschehen, aber auch die Nutzung als Geräteschuppen oder Gastzimmer im Grünen ist denkbar. Auf partizipativen Feldern können die Städter aktiv an der Landwirtschaft teilnehmen. Diese Felder werden, wie auch die Naturschutzelemente entlang des Rundweges, in Zusammenarbeit mit den Landwirten entwickelt. Auf dem Airfield werden weitere Hallen den schon bestehenden Hangars hinzugefügt und als Produktionsstätte für die direkte Verarbeitung vor Ort genutzt. Die ehemalige Landebahn fungiert als Veranstaltungsort und ist Teil des Rundweges.

Der Stadt Land Park gestaltet einen Rahmen für den ortsnahen Nahrungsproduktionskreislauf, die stadtnahe Erholung und bietet einen gesamtheitlichen Parkentwurf, der in den Details jedoch flexibel ist und sich an die sich ändernden Anforderungen anpassen kann.