Studentische Entwürfe der Sommerakademie der Wüstenrot Stiftung

Wie können ehemalige Militärflächen so gestaltet werden, dass sie eine neue Identität erhalten und sich zugleich in die Gesamtstadt einfügen? Dieser Frage gingen knapp zwei Wochen lang 18 Stipendiaten der Wüstenrot Stiftung nach, die bei der IBA Heidelberg zu Gast waren. Bei der Sommerakademie ZukunftsWerkstattWohnbauen entwarfen die jungen Architektinnen und Architekten Bau- und Freiraumlösungen für die Heidelberger Patton Barracks, ein knapp 15 Hektar großes Gebiet im Süden der Stadt. Unter fachlicher Betreuung der renommierten Planer Dirk Bayer (Kaiserslautern), Antje Freiesleben (Berlin) und Meinrad Morger (Basel/Darmstadt) entstanden drei sehr unterschiedliche Leitbilder für das Quartier.

Kontext

Das Konzept „Kontext“ entwickelt für die Patton Barracks eine adäquate, zeitgenössische Lösung, die ein ausgewogenes Nebeneinander von Technologiebauten, Wohnen, Gewerbe und Freizeit erlaubt.
Zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Meinrad Morger

Revolution

Eine Strategie für den Umgang mit zu vielen Interessen an einem Ort. Die Zeit großer baulicher Entscheidungen ist vorbei. Es gibt nicht mehr die eine Lösung, die von Anfang bis Ende durchgesetzt werden kann, denn immer mehr Interessensgruppen äußern Wünsche und Bedenken. Nötig sind situative Entscheidungen, abhängig von konkreten Bedürfnissen.
Zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Dirk Bayer

Utopie

Wir sind Architekten, Planer. Unsere Utopie ist eine räumliche. Sie ist nicht die Utopie einer besseren Welt, sondern die Utopie eines besseren Ortes. Wir wollen zeigen, wie wir uns das Areal der Patton Barracks vorstellen: als einen Ort, der niemals war.
Zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Antje Freiesleben

  • Eine ausführliche Publikation zur Sommerakademie ist kostenlos über die Wüstenrot Stiftung zu beziehen.