Ergebnisse der Arbeitsgruppe Meinrad Morger: Kontext

Ein Blick auf den Schwarzplan genügt um festzustellen, dass sich Heidelberg strukturell und geschichtlich in verschiedene Stadtteile gliedern lässt. Diese liegen in der Regel nah beieinander und sind untereinander gut vernetzt. Eine Ausnahme stellt das Gebiet zwischen der neu angelegten Bahnstadt und dem im Süden liegenden Stadtteil Kirchheim dar. Die dort klaffende, weite Lücke verhindert, dass die Stadt als ein Ganzes begriffen werden kann.
Hier tritt das große Potenzial der Patton Barracks zutage: Durch die Verdichtung und Erweiterung des ehemaligen Kasernenareals Richtung Süden kann die Anbindung der dort liegenden Stadtteile an die Kernstadt gelingen.
Das Konzept „Kontext“ entwickelt für die Patton Barracks eine adäquate, zeitgenössische Lösung, die ein ausgewogenes Nebeneinander von Technologiebauten, Wohnen, Gewerbe und Freizeit erlaubt. Ausgehend vom Nolli-Plan, der Anfang des 18. Jahrhunderts entstand und zeigt, wie wichtig öffentliche Freiräume für die Atmosphäre der Stadt sind, wird das neue Stadtgebiet durch das Anlegen von grundlegenden Freiraumtypologien wie Straße, Gasse, Hof, Platz und Kolonnade geformt.

Arbeitsgruppe:

Prof. Meinrad Morger

Melanie Hassel

Maximilian Brill
Aleksandra Ciezka
Raiza Constança Costa de Macedo
Katharina Kroth
Jonathan Scheder
Fabian Ziltz