IBA_LOGbuch N°1

Die Wissensstadt von morgen_Reflexionen

Herausgeber

IBA Heidelberg

ISBN

978-3-03860-044-2

Angaben

Redaktion: frei04 publizistik
1. Auflage, 2017
Broschiert, 144 Seiten

Preis

EUR29

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In dem ersten Logbuch, das die IBA Heidelberg im vierten Jahr ihres Bestehens herausgibt, wird das Thema »Wissen schafft Stadt« ausgelotet und in seiner Relevanz für Heidelberg betrachtet.

Reflexionen

Der erste Teil erläutert die Grundlagen des Diskurses über Stadtentwicklung im Kontext der Wissensgesellschaft und analysiert die konkrete Situation in Heidelberg. Im zweiten Teil diskutieren Wissenschaftlerinnen, Politiker*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft über die Hauptthemen der IBA Heidelberg: Wissenschaften und Lernräume, Vernetzung, Stoffkreisläufe und Koproduktion. Im dritten Teil wird die Heidelberger Situation im Kontext eines aktuellen soziologischen Forschungsprojekts unter dem Aspekt der Multilevel Governance analysiert.

Das IBA-Logbuch N°1 kombiniert wissenschaftliche Beiträge, interdisziplinär besetzter Gesprächsrunden und Kurzgeschichten von Publizist*innen. Ergänzt wird der Band von Aufnahmen des Heidelberger Fotografen Oliver Mezger und einem ausführlichen Glossar.

Autor*innen

Werner Aeschbach, Michael Augsburger, Wolfgang Bachmann, Theresia Bauer, Ursula Baus, Michael Braum, Weert Canzler, Simin Davoudi, Bernhard Eitel, Andreas Epple, Ulrike Gerhard, Undine Giseke, Ernst Hubeli, Karl-Heinz Imhäuser, Wilhelm Klauser, Klaus R. Kunzmann, Arno Lederer, Ali Mandanipour, Harald Martenstein, Ulf Matthiesen, Angela Million, Julian Nida-Rümelin, Jürgen Odszuck, Christa Reicher, Lars Reichow, Ullrich Schwarz, Klaus Selle, Steffen Sigmund, Dirk Sijmons, Anne Sliwka, Alexandra Staub, Erik Swyngedouw, Kai Vöckler, Heinrich Wefing, Willem van Winden, Eckart Würzner, Carl Zillich

Ausgewählte Beiträge

Trialog 1 – Wissenschaften

Heidelberg ist eine »Knowledge Pearl«, eine Wissenschaftsstadt. Prof. Willem van Windens Analysen zu Indikatoren und Typologien von Wissenschaftsstädten sind die Grundlagen eines Trialogs zwischen Prof. Ernst Hubeli, Mitglied im Kuratorium der IBA Heidelberg, Prof. Dr. Kai Vöckler, Urbanist an der HfG Offenbach und Prof. Dr. Ulrike Gerhard, Leiterin des Geographischen Instituts der Universität Heidelberg.

Trialog 2 – Lernräume

Leben wir tatsächlich in einer »offenen Gesellschaft«? In welchen Räumen kommunizieren und lernen deren Mitglieder? Dr. Karl-Heinz Imhäusers Thesen zur Verortung und Weitergabe von Wissen in einer offenen Gesellschaft diskutierte Carl Zillich, kuratorischer Leiter der IBA Heidelberg, in einem Trialog mit Prof. Angela Million, Stadtplanerin an der Technischen Universität Berlin und Prof. Dr. Anne Sliwka, Professorin für Bildungswissenschaft an der Universität Heidelberg.

Trialog 3 – Vernetzungen

Als Wissensstadt muss Heidelberg seinen Bürger*innen beste Vernetzungen anbieten. Prof. Michael Braum, geschäftsführender Direktor der IBA Heidelberg, sprach im Trialogs mit dem Sozialwissenschaftler und Mobilitätsforscher Dr. Weert Canzler und dem Chief Operating Office User Experience & Design, SAP Se, Michael Augsburger über Thesen von Architekturjournalist Wilhelm Klauser.

Trialog 4 – Stoffkreisläufe

In dem Trialog ging es um Stoffkreisläufe in der Stadt und dessen konkrete Konsequenzen für Heidelberg. Als Mitglied des IBA-Kuratoriums sprach Prof. Undine Giseke mit dem niederländischen Landschaftsarchitekten und Biennale-Kurator Prof. Dirk Sijmons und dem Heidelberger Umweltphysiker Prof. Dr. Werner Aeschbach vom Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg.