IBA_MAGAZIN N°5

Wissenschaften

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IBA Heidelberg

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Drei globale Krisen, alleine in der IBA-Laufzeit: Welche Auswirkungen hat die immer deutlicher werdende ökologische, soziale und ökonomische Transformation unserer Gesellschaft auf das Zusammenleben in Städten? Wie finden wir ganzheitliche Lösungen darauf – und welche Rolle spielen dabei die Wissenschaften?

HEIDELBERG ENTDECKT

»Wissenschaftsstadt«, »Exzellenzstandort«, »Forschungs-Hotspot« – überall auf der Welt präsentieren sich Städte mit ihren Universitäten. Auch Heidelberg hat sich bewusst für die Wissenschaften entschieden. Dabei nehmen die Forschungsinstitute entscheidend Einfluss auf die Lebensqualität in der Stadt - sowohl für Politik als auch Bevölkerung: Die Heidelberg-Studie 2020 zeigte, dass eine überwiegende Mehrheit der Beteiligten sich mehr Räume für die Wissenschaften wünscht. 
Wie sehr sich wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Entscheidungsfindungen und gesellschaftlicher Alltag verzahnen müssen, hat sich in den letzten Jahren mehr denn je offenbart. Doch welchen Stellenwert haben die Wissenschaften tatsächlich in der Stadtentwicklung? Und wie wahrnehmbar sind diese in Heidelberg? Das IBA_MAGAZIN N°5 geht diesen Fragen nach und beleuchtet, wie der Wissenstransfer zwischen Forschung und Gesellschaft besser gelingen kann.

IBA-Aufsichtsratmitglied Volker Hassemer erläutert im Interview, welche Voraussetzungen eine erfolgreiche Wissenschaftsstadt braucht. Die wissenschaftlichen Institutionen des Forschungs- und Medizincampus »Im Neuenheimer Feld« nehmen gemeinsam Stellung zum derzeitigen Stand des Masterplanverfahrens und Psychologin Lenelis Kruse-Graumann zeigt die Chancen des Prozesses auf. Aus dem von der IBA initiierten »Labor Wissen und Stadt« stellt Thorsten Erl, Architekt und Stadtplaner, mit den »Raumstrategien der Wissenschaften« einen ganzheitlichen Planungsansatz vor, der auf unterschiedlichen Bearbeitungsebenen basiert. Und Geografin Ulrike Gerhard sowie Kulturwissenschaftlerin Editha Marquardt untersuchen Wissenskooperationen deutscher Städte, um Vorschläge für eine neue Governance in Heidelberg zu finden. Fünf IBA-Projekte – EMBL Imaging Centre, Heidelberg Congress Center, Campus Bergheim, Collegium Academicum sowie das Mannheimer Gastprojekt Stadtbibliothek N2 – zeigen zudem im Stadtraum erlebbare Wissenschaftsorte auf. 

Mit Beiträgen von

Silke Borgsted, Michael Braum, Thorsten Erl, Ulrike Gerhard, Volker Hassemer, Dagmar Hoetzel, Irmintraud Jost, Carla Jung-­König, Kristina Kallus, Lenelis Kruse-­Graumann, Editha Marquardt, Michèle Pfister, Jörg Pross, Adeline Seidel, Eike Wenzel