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Rad- und Fußwegbrücke

Vernetzungen

Ort

Neuenheim/Bergheim

Projektträger

Stadt Heidelberg,

Verkehrsmanagement

Ansprechpartner*in

Felix Wohlfarth

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AKTUELLES: Die fünf Entwürfe, die in den Realisierungswettbewerb für die Rad- und Fußwegverbindung gingen, können derzeit in einer Online-Ausstellung besichtigt werden.

Wissensorte vernetzen

Eine neue Brücke östlich des Wehrstegs soll Radfahrenden und Fußgänger*innen in naher Zukunft eine leichte Querung des Neckars ermöglichen und Heidelbergs wachsenden Süden an das Neuenheimer Feld anbinden.

»Eine zugkräftige und umweltfreundliche Vernetzung der Wissensorte der Stadt Heidelberg gehört zu einer Wissensstadt der Zukunft!«

IBA-Kuratorium

Die neue Brücke wird die stark frequentierte Ernst-Walz-Brücke und die Mittermaierstraße entlasten und die Stadtteile im Süden und Südwesten Heidelbergs ans Neuenheimer Feld anbinden. Wohnen und Arbeiten sowie unterschiedliche Wissenschafts- und Forschungsstandorte in Heidelberg werden auf diesem Weg besser vernetzt. Die Brücke stellt eine Verknüpfung zur geplanten Radschnellverbindung von Mannheim nach Heidelberg sowie zum vorgesehenen Netz über das Patrick-Henry-Village nach Schwetzingen in Aussicht. Sie soll den Wehrsteg mittelfristig als Fuß- und Radweg ersetzen. Außerdem wartet sie am nördlichen Neckarufer wie auch in Bergheim-West mit neuen Grün- und Freiflächen auf – und lädt so Passanten zum Verweilen ein. 

Zur Realisierung der Brücke hatten die Stadt Heidelberg und die IBA Heidelberg im Oktober 2018 einen zweistufigen Planungswettbewerb ausgerufen, der der Zusammenarbeit von Ingenieur*innen, Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen Rechnung trug. Durch den frühzeitigen Einbezug von privaten und institutionellen Anrainer*innen wurde eine integrative Planungskultur bereits in der Vorbereitung des Wettbewerbs umgesetzt. Entstehen soll eine etwa sechs Meter breite Brücke, die innovativ, baukonstruktiv und gestalterisch die Integration von Stadt- und Landschaftsraum gewährleistet. Von den 14 Entwürfen der interdisziplinär und überwiegend international aufgestellten Teams der ersten Runde wurden im Mai 2019 die besten fünf gekürt und für die Mehrfachbeauftragung der zweiten Stufe zugelassen. Am 14. Juli 2020 fiel die Juryentscheidung über die drei Siegerentwürfe: Gewonnen hat die Arbeit von schlaich bergermann partner (Stuttgart/Berlin), LAVA (Berlin) und Latz + Partner (Kranzberg). Platz 2 belegten das Ingenieurteam Bergmeister aus Vahrn (Italien) mit J2M architekten und lohrer.hochrein aus München. Platz 3 ging an den Entwurf der Büros Mayr Ludescher Partner (Stuttgart), DKFS Architects (London) und Prof. Jörg Stötzer (Stuttgart).

Projekt-Meilensteine

März 2017

Bürgerinformation

Oktober 2017

KANDIDATEN-Status

November 2017

Auftakt Koordinationsrunde

Juli 2018

Bürgerbeteiligung

September 2018

Erstellung der Auslobung 1. Stufe

Mai 2019

Wettbewerbsentscheidung 1. Stufe, Bürgerbeteiligung und Ausstellung

Juni 2019

Erstellung der Auslobung 2. Stufe

Juli 2020

Wettbewerbsentscheidung 2. Stufe und Ausstellung

Projektreport

Siegerentwurf für Neue Rad- und Fußwegbrücke steht fest

Sie soll in Zukunft Heidelbergs wachsenden Süden an das Neuenheimer Feld anbinden und die Verkehrswende unterstützen: die neue Rad- und Fußwegverbindung über den Neckar. Jetzt hat das Team »schlaich bergermann partner« (Stuttgart/Berlin), »LAVA« (Berlin) und »Latz + Partner« (Kranzberg) den ersten Preis beim zweistufigen Planungswettbewerb zur Gestaltung der neuen Brücke gewonnen. Mehr Informationen

Fünf Entwürfe erreichen die zweite Wettbewerbsrunde

Die Stadt Heidelberg und die IBA Heidelberg hatten im Oktober 2018 einen zweistufigen Planungswettbewerb ausgerufen. 14 hochkarätig besetzte, interdisziplinär und überwiegend international aufgestellte Teams entwickelten ihre Entwürfe in der ersten Runde, dem Ideenwettbewerb. Eine 17-köpfige Fachjury hatte am 16. Mai 2019 die besten fünf Entwürfe gekürt. Diese sind für die folgende Mehrfachbeauftragung zugelassen.