HEIKEL BERG

Studentische Bachelorentwürfe der TU Darmstadt zu Heidelberg Bergheim West

Der Bachelorentwurf des Wintersemesters 2017/18 der TU Darmstadt widmete sich einer spannenden Aufgabe in einem innerstädtischen Kontext, der schon mehrfach transformiert wurde: Wie entwirft man städtischen Raum, der sich durch urbane Qualitäten auszeichnet? Wie schaffen es Planer_innen, Stadt aus dem Bestand zu begreifen und weiterzuentwickeln, so dass ein qualitätsvolles Quartier entsteht, in dem Menschen aus verschiedenen Einkommensgruppen in direkter Nachbarschaft wohnen und und arbeiten? Wie kann ein urbanes Quartier entstehen, das eine Wirkung hat, die über die neu gebauten und gestalteten Strukturen ausstrahlt und die Umgebung positiv beeinflusst und mitnimmt?

Bergheim ist eines der zentralen Stadtquartiere Heidelbergs. Die historische Innenstadt ist in fußläufiger Entfernung. Ein Großteil der städtischen Infrastrukturen, wie z.B. der Hauptbahnhof, befinden sich in Bergheim. Jedoch lagen in den letzten Jahrzehnten die Entwicklungsschwerpunkte Heidelbergs an anderen Stellen, so dass Bergheim trotz seiner zentralen Lage keine nennenswerten Zentrumsfunktionen entwickeln konnte. In den nächsten Jahren wird Bergheim jedoch aufgrund seiner Lage einer der wichtigsten innerstädtischen Entwicklungsschwerpunkte werden.

Bisher sind die Potentialflächen dieses Stadtteils durch Verkehrswege durchschnitten oder durch deren Emissionen nahezu nicht nutzbar. Das eigentlich reizvolle Neckarufer wurde in den 1980er Jahren durch das Mariott Hotel, welches auf der angrenzenden Freifläche erweitert werden soll, und durch das angrenzende Dienstleistungszentrum komplett verbaut. Da Bergheim durch einen Mangel an qualitätsvollen Außenräumen gekennzeichnet ist, sollen auf dem Areal neue Formen von Freianlagen entwickelt werden.

Der Entwurf „Heikel Berg“ fand in Kooperation mit der IBA Heidelberg und unter der Leitung von Prof. Nina Gribat und Andreas Schmitt von der TU Darmstadt statt.

Bergheim Verknüpft | Valentin Doll, Nelly Meyer, Nadja Rupp

Durch die Verlagerung des Tramdepots auf die Ochsenkopfwiese und die Nutzung dieses als begehbare Infrastruktur, wird zum einen ein neues vielseitig nutzbares Landschaftselement geschaffen, zum anderen können dadurch große Teile des Entwurfsareals komplett neu gedacht werden.
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Bergheim + | Margaret Park, Cora Meussling, Davy Karsenty

Bergheim vermisst ein eindeutiges Zentrum. Der Entwurf „Bergheim +“ setzt an diesem Punkt an.
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Ein Stückchen Geschichte | Yiqian Jia, Xinrui Wu, Xiaolin Yue

Das Team setzte auf bauliche Dichte wie diese in Heidelberg bis dato nicht zu verzeichnen war. Das Areal soll neben dem historischen Zentrum ein weiterer Ankerpunkt werden und das kulturelle Leben Heidelbergs bereichern.
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Spektrum Bergheim | Nele Riecks, Beret Somplatzki, Helene Stüben

Bergheim, einer der zentralst gelegenen Stadtteile Heidelbergs, wird täglich von tausend Pendlern durchquert. Der Ansatz dieses Entwurfs ist es, sich dieses Potential zunutze zu machen und dies zur Belebung des Quartiers zu nutzen.
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Developing Neighbourhood | Emilia Kühn, Muriel Stemmler, Alice Wuttge

Bergheim, das Stadtviertel im Umbruch, befindet sich am inneren Stadtrand Heidelbergs. Der Entwurf „Developing Neighborhood“ nutzt diesen Umstand strategisch, um die soziale Diversifikation als auch das kulturelle Leben weiter voranzutreiben.
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Die Brücke | Esther Ahr, Marthe Betsch, Maren Schroeder

Das neue Quartier wird zu einer „Brücke“ zwischen Innenstadt, Bahnhof und Universität. Bestehende Gebäudestrukturen sind in dem neuen Nutzungskonzept integriert.
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Campus Plus | Ivo Birzel, Lukas Koser, Maximilian Wagner

Die Idee des „Campus Plus“ wird durch gemeinschaftliche Projekte im Freiraum (Urban Gardening), Nachbarschaftshilfe und Sharing transportiert – und so das Zusammengehörigkeitsgefühl der heterogenen Bewohnerschaft gestärkt.
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Meeting Pot | Isabelle Altenkamp, Jasmin Sarker, Salih Etka Özsoy

Mit einem Markt- und Veranstaltungsplatz östlich der ehemaligen Tabakfabrik, einem kommerziell geprägten Stadtplatz, diversen Höfen innerhalb der Wohn-/Geschäftsgebäudekpomplexe wird bei „Meeting Pot“ ein lebendiger Begegnungsort vorgeschlagen.
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Abgefahren, Angekommen | Bujar Ahmeti, Kosta Lyson, Louisa Wolenik

„Abgefahren, Angekommen“ legt den Schwerpunkt der Betrachtung auf die innere Entwicklung einer Kulturspange zwischen ehemaliger Tabakfabrik und ehemaliger Feuerwehr.
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Facettenreich | Carolina Richter, Jennifer Binder, Grietje van Bentum

„Facettenreich“ will explizit den vorgefundenen Gebietscharakter der Vielfalt und des Aufeinandertreffens unterschiedlichster Strukturen unter Transformation erhalten.
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Netz Werk Stadt | Sophia Linn, Bea Engelmann

„Netzwerkstadt“ unternimmt den Versuch einer dichten Verflechtung öffentlicher und privater Freiräume.
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Lift You Up | Felix Wilfred Ahlheim, Patrick Bierbaum, Jakob Anton Lichtblau

Eine Besonderheit des Entwurfs Lift You Up ist die Entscheidung, den Betriebshof der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH unter Berücksichtigung des zukünftigen größeren Flächenbedarfs am bisherigen Standort neu zu bauen.
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Bergheim³ | Clara-Alena Schiepe, Jonas Hahn, Maximilian Messinger

Der Entwurf Bergheim³ – Bebauen. Bewohnen. Bewegen. entwickelt aus der historischen Bebauung des Landfriedareals ein System von Bausteinen, mit dem die bauliche und räumliche Struktur des Bestands weitergebaut, ergänzt und mit der Umgebung verknüpft wird.
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Alleine wohnen zusammen leben | Theresa Rexer, Lena Schwab, Hannah Weick

Der Entwurf „Alleine wohnen zusammen leben“ geht in besonderer Weise auf die Lage des Planungsgebiets im Übergang von der kompakten, gründerzeitlichen Stadterweiterung zu einer heterogeneren, zwischenstädtischeren ein.
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