Bergheim +

Margaret Park, Cora Meussling, Davy Karsenty

Betreuer: Dipl. Ing. Andreas Schmitt

Bergheim vermisst ein eindeutiges Zentrum, der Entwurf „Bergheim +“ setzt an diesem Punkt an. Das Tramdepot wird bis auf die Bauten des Schlachthofs zurückgeführt und diese in eine Zentrale Markthalle mit angrenzenden urbanen Freiräumen transformiert.

Beabsichtigt ist, ein neues Stück Heidelberg in den urbanen Teppich der Stadt zu weben, welcher zum einen wichtige Funktionen für Bergheim übernimmt, aber genauso auch zu Weiterentwicklung der ganzen Stadt beiträgt. Ein breites Angebot an öffentlichen Nutzungen füllt die Erdgeschosse der neuen Bauten und soll so zur Belebung der autofreien Gassen beitragen. Das Bild der charakteristischen Industriearchitektur des Landfriedareals aus dem 19. Jahrhundert wird durch ergänzende Bürobauten gestärkt und gilt gleichzeitig als neuer Wirtschaftsstandort für Heidelberg. Bislang fehlende Nahversorgung, Parkmöglichkeiten und gastronomische Einrichtungen werten Bergheim um ein Weiteres auf. Der Fokus des Quartiers auf Wohnen, Arbeiten und Kultur schafft die Grundlage für ein attraktives modernes Bergheim mit eigenständigem Charakter im städtischen Umfeld Heidelbergs.