Facettenreich

Carolina Richter, Jennifer Binder, Grietje van Bentum

Betreuer: Dr.-Ing. Bjoern Hekmati

„Facettenreich“ will explizit den vorgefundenen Gebietscharakter der Vielfalt und des Aufeinandertreffens unterschiedlichster Strukturen unter Transformation erhalten. Programmatisch sollen kulturelle Nutzungen in einem von West nach Ost gegliederten Dreiklang aus bildenden, lyrischen und performativen Künsten etabliert werden. Die Anlagen des ehemaligen Straßenbahndepots mit der Gleisharfe und ihrer Schleifenlogik werden im Kernareal formkonstituierend eingesetzt. So entspinnt sich um, über und durch das Infrastrukurrelikt eine ganz eigenständige Typologie; ein Komplex, der hinsichtlich seiner Grundrisstypen, Höhenentwicklungen, Nutzungen und auch der Gestaltung den Anspruch des Facettenreichtums einlöst. L-förmige Riegel schliessen das Areal auch östlich der ehemaligen Tabakfabrik nach aussen ab und generieren introvertierte, aber in ihrer Eigenständigkeit spannende Freiräume. Das südlich am Gleiskörper gelegene Feld wird als Sport- und Naherholungsgebiet für die Bewohner des neuen Quartiers angelegt.