Spektrum Bergheim

Nele Riecks, Beret Somplatzki, Helene Stüben

Betreuerin Dipl. Ing. Britta Eiermann

Bergheim, einer der zentralst gelegenen Stadtteile Heidelbergs, wird täglich von tausend Pendlern durchquert. Der Ansatz dieses Entwurfs ist es, sich dieses Potential zunutze zu machen und dies zur Belebung des Quartiers zu nutzen. Die vorgeschlagene Bebauung verstärkt diesen Effekt noch, das Landfriedareal wird auch noch nachverdichtet um kritische Massen zu erzeugen, welche die vielfältigsten Nutzungen in den Erdgeschossen der neuen Baukörper bespielen.

Der Entwurf orientiert sich quer zur Bewegung der Pendler. Die Hierarchie der Erschließung wird über verschiedene Eingangssituationen der Straßen bestimmt. Hauptachsen bilden zwei Ost-West-Verbindungen, die eine breitere Mittelzone schaffen. Sie enden im Landfriedplatz, der als Marktplatz die Bühne des gesellschaftlichen Lebens bildet. Ein zweiter Platz umgibt die andere Seite der ehemaligen Tabakfabrik. Dieser wird in seiner Langgezogenheit mit einer doppelreihigen Baumesplanade unterstrichen. Er bildet eine direkte Nord-Süd-Verbindung durch das Viertel. Als Entschleunigung des Eingangsmoments sind an den Stirnseiten jeweils Gebäude eingestellt. Die ehemalige Tabakfabrik bildet das Gesicht des Viertels als identitätsstiftendes Zentrum des Viertels.