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PHVision

Koproduktion

Ort

Kirchheim

Projektträger

Stadt Heidelberg

Ansprechpartner*in

Carla Jung-König

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Projektentwicklung des Patrick-Henry-Village

Im Rahmen der IBA bietet sich Heidelberg nach der Bahnstadt bereits zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert die Chance, einen ganzen Stadtteil neu zu denken. Auf der größten Konversionsfläche Heidelbergs, der ehemaligen US-Wohnsiedlung Patrick-Henry-Village (PHV), soll ein Musterquartier für die »Wissensstadt von morgen« entstehen: vielfältig, ökologisch nachhaltig, sozial gerecht – und so widerstandsfähig gegenüber Risiken und sich wandelnden Rahmenbedingungen. Rund 10.000 Menschen sollen hier zukünftig wohnen und 5.000 ihren Arbeitsplatz haben. Grundlage für die Entwicklung von Heidelbergs 16. Stadtteil bildet der in einem mehrstufigen Planungsprozess entstandene Dynamische Masterplan. Nach dem Beschluss durch den städtischen Gemeinderat im Juni 2020 laufen derzeit die Verhandlungen über den Ankauf der Fläche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

 

»Zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert bietet sich Heidelberg eine riesige Chance: einen ganzen Stadtteil neu zu denken und zu bauen. Beim ersten Mal war es die Bahnstadt – heute ein international gelobtes Musterbeispiel, wie eine Stadt klimaneutral wachsen kann. Diesem Prinzip werden wir auch bei PHV oberste Priorität einräumen: Unser 16. Stadtteil wird in allen Belangen klimafreundlich und nachhaltig sein und gleichzeitig ein moderner und lebenswerter Wohn- und Arbeitsort.«

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner

»Wir sehen das Patrick-Henry-Village als einen durchmischten Stadtteil – ein in jeder Hinsicht nachhaltiger, moderner und urbaner Wohn- und Arbeitsort. Patrick-Henry-Village soll zeigen, wie wir das alte Idealbild der europäischen Stadt in das 21. Jahrhundert übertragen. Wir wollen kurze Wege im Quartier, ein zukunftsweisendes und klimafreundliches Energie- und Verkehrskonzept sowie attraktive und grüne Freiräume.«

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck

»IBAs sind ein städtebauliches Exzellenz-Format – ihre Projekte gehen weit über die üblichen Standards hinaus. Diesen hohen Qualitätsanspruch für einen ganzen Stadtteil wie das Parick-Henry-Village zu erfüllen, ist eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe. Wir freuen uns, die Stadt Heidelberg dabei zu begleiten.«

Prof. Michael Braum, Geschäftsführender Direktor der IBA Heidelberg

»Die Stadt von morgen wird sich insbesondere über die Qualität des Städtebaus beweisen. Die PHVision bietet einen robusten Rahmen und wird gleichsam flexibel auf sich verändernde Nutzungsinteressen reagieren können. Der Durchmischung aller Lebensbereiche und Arbeitswelten wird Raum gegeben. Synergien zwischen den Wissenschaften, der Wirtschaft und dem Wohnen bilden ein überzeugendes Leitmotiv.«

IBA-Kuratorium

Mit dem PHV soll ein Stadtteil entstehen, in dem öffentliche Gebäude und Freiräume zu Orten des gemeinschaftlichen und nachbarschaftlichen Austauschs werden, der dem Klimawandel mit innovativen Lösungen begegnet und der als Muster für eine europäische Smart City steht, in dem Digitalisierung zum Mehrwert für alle wird.  

Dies ist eine herausfordernde, planerische Aufgabe: Mit knapp 100 Hektar zusammenhängender Fläche ist das PHV fast so groß wie die Heidelberger Altstadt und größer als die anderen Konversionsflächen der Stadt. Dass sich das Areal derzeit in öffentlicher Hand befindet, erweist sich für die weitere Planung als große Chance. Als international ausgerichtetes Reallabor kann so die »PHVision« intelligente Zukunftskonzepte der Stadtentwicklung über die Region hinweg aufzeigen. Eine heterogene Bewohnerstruktur, zeitgemäße Wohn- und Arbeitswelten, innovative Freiraum- und Mobilitätskonzepte, eine klimaneutrale Energieversorgung sowie ein intelligenter und gesellschaftlich verantwortlicher Einsatz digitaler Technologien sollen dabei Antworten auf drängende Zukunftsfragen geben.

Ein zentraler Park mit einem See zum Wassermanagement im Zentrum, Vielfalt in der Architektur und bei der Nutzung von Gebäuden, die Produktion von Nahrungsmitteln und Energie direkt im Quartier – das sind nur einige Aspekte des ganzheitlichen Ansatzes. Dank Quartiersgaragen in Randlage soll der öffentliche Raum und die Quartiere fußgängerfreundlich und stellplatzfrei werden. Die ehemalige Ringstraße ist dabei als »Parkway« angedacht: als Verkehrsraum und Park zugleich.

In Zusammenarbeit mit internationalen Expertenteams und unter experimenteller Beteiligung von Verwaltung und Bürgern wurde mit dem Dynamischen Masterplan ein sorgfältig ausbalanciertes Konzept geschaffen, das eine stabile städtebauliche Struktur bietet und dabei bewusst offen für die Anforderungen von morgen bleibt. Ziel war es, einen Instrumentenbaukasten zu entwerfen, mit dessen Hilfe ein zukunftsorientierter Stadtteil entwickelt werden kann.

Prozess

In einer ersten Phase beschäftigten sich für die IBA Heidelberg zunächst fünf international arbeitende Städtebaubüros: MVRDV, Carlo Ratti Associati, ASTOC Architects and Planners und Ramboll Liveable Cities (Herbert Dreiseitl und Katrin Bohn) erarbeiteten vier thematische Szenarien, auf deren Grundlage 2017 eine erste Entwicklungsvision von KCAP Architects&Planners hervorging.

 

Unter Einbezug von externen Expert*innen im Sinne einer »Next Practice« wurde die bestehende Entwicklungsvision in einer zweiten Phase weiter konkretisiert. Zusammen mit einem »Agilen Team« der Stadt Heidelberg konzipierte die IBA 2018 Aufgaben- und Fragestellungen für fünf thematische Vertiefungsstudien, die 2019 durch verschiedene Fachplanungsbüros bearbeitet wurden: »Stadtbautypologien und Architektur« durch Bogevischs Büro, »Programmatische Profilierung und Nutzungsmischung« durch Initialdesign mit Arup, »Produktive Stadtlandschaft« durch Ramboll Studio Dreiseitl mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, »Multimobilität» durch Urban Standards mit Buro Happold und »Digitale Stadt« durch das AIT – Austrian Institute of Technology. Aus den Ergebnissen der vertiefenden Studien, die im Rahmen mehrerer Workshops und Kolloquien mit den Fachplaner*innen, dem Agilen Team und der IBA Heidelberg weiter entwickelt wurden, entwarf KCAP Architects&Planners den nun vorliegenden Dynamischen Masterplan.

Städtebau und Architektur

Im neuen Stadtteil sollen vielfältige Lebensentwürfe und Nutzungen Raum finden sowie verschiedene soziale Schichten neben- und miteinander leben. Auf Basis einer Mischung aus Neu- und Bestandbauten wurden entsprechende Typologien in Grundzügen entworfen, die diese Struktur dauerhaft sichern. Erhalten bleiben zum Beispiel die ehemaligen Offiziersvillen im Norden des Areals sowie viele der charakteristischen Zeilenbauten im Zentrum. Bei den Neubauten wird auf eine Vielfalt unterschiedlicher Wohnungsangebote und damit Lebensformen geachtet. Die Architektur soll der Durchmischung des neuen Stadtteils auch optisch Ausdruck verleihen. Zudem wird es Experimente geben, die sich mit kostengünstigen, energieeffizienten, nachhaltigen Baustoffen und flächensparendem Bauen und Wohnen beschäftigen. 

 

Mehr Informationen zu den Ansätzen finden Sie im Dynamischen Masterplan unter »Städtebauliche Struktur« und Stadtbautypologien und Regelwerke«.

Vielfältiger Stadtteil

Grundsätzlich sollen sich die Nutzungen im PHV mischen. Schwerpunkte des Wohnens liegen im Norden und am westlichen Rand des Stadtteils. Es wird Angebote für alle Bevölkerungsgruppen in allen Lebensabschnitten geben. Im Osten – Richtung Autobahn 5 – konzentrieren sich vor allem unterschiedliche Arbeitsstätten von den Wissenschaften über Handwerksbetriebe bis hin zu urbanen Manufakturen einschließlich der digitalisierten Logistik.

 

Der hohe Innovationsanspruch soll im PHV in klar definierten und bewusst gesetzten »Innovationsbereichen« konzentriert werden. Im Süden des Areals liegt der Schwerpunkt bei Bildung, Sport, Kultur, Kreativwirtschaft und Start-ups. Im Herzen des Areals ist ein offenes und experimentelles Quartierszentrum vorgesehen. Sogenannte »Innovationsanker« werden als Entwicklungsmotoren für die einzelnen Quartiere eingesetzt. Es handelt sich um Gebäude, die gezielt als Multifunktionsstandorte ausgelegt werden und entlang des Parkway sowie an den Quartierplätzen positioniert sind.

 

Mehr Informationen zu den Ansätzen finden Sie im Dynamischen Masterplan unter »Programmatischer Profilierung«.

Produktive Stadtlandschaft

Freiräume und die Kreisläufe unterschiedlicher Ressourcen im PHV werden in Form einer produktiven Stadtlandschaft neu gedacht. Das heißt, naturnahe Freiräume dienen nicht nur dem Naturschutz oder Spiel- und Freizeitnutzungen, sondern insbesondere auch der Produktion von Nahrungsmitteln und Energie sowie der Wasserbewirtschaftung. Im Fokus steht die direkte Beziehung der Menschen zu natürlichen Prozessen und Stoffkreisläufen.

 

Das Energiekonzept des neuen Stadtteils trägt den Anforderungen des ausgerufenen Klimanotstandes der Stadt Heidelberg vollumfänglich Rechnung und verfolgt das ambitionierte Ziel einer CO2-neutralen Versorgung. Dabei wird ein Selbstversorgungsgrad des Stadtteils mit erneuerbaren Energien von mehr als 50% angestrebt.

 

Mehr Informationen zu den Ansätzen finden Sie im Dynamischen Masterplan unter »Freiräume« und »Stoffkreisläufe«.

Multi-Mobilität

PHV soll ein Modellprojekt der Verkehrswende werden: Das umfassende Erschließungs- und Mobilitätskonzept als »Stadt der kurzen Wege« zielt darauf, sich im Quartier ohne Pkw bewegen zu können. Neben einer ambitionierten regionalen Einbindung liegt der Schwerpunkt innerhalb des Stadtteils auf dem Fuß-, Rad- und öffentlichen Personennahverkehr. Dank Quartiersgaragen in Randlage sind der öffentliche Raum und die Quartiere autoarm und stellplatzfrei. Die ehemalige Ringstraße verbindet als Haupterschließung die verschiedenen Quartiere. Im gesamten Stadtteil werden in Mobilitätsstationen Leihräder, Lastenräder und weitere nachhaltige Mobilitätsangebote bereitstehen.

 

Mehr Informationen zum Ansatz finden Sie im Dynamischen Masterplan unter »Multi-Mobilität«.

Digitale Stadt

Die Chancen und Risiken der Digitalisierung werden bei der Entwicklung des PHV von Anfang an mitgedacht. Dabei geht es nicht nur um eine durchgehende Breitband-Versorgung des Areals. In PHV soll es künftig vielfältige Serviceangebote zu Themen wie Energieversorgung, Mobilität und soziales Zusammenleben geben. Die Services werden in einer gemeinsamen Betreiber-Quartiersgesellschaft gebündelt und vor allem auf digitalen Wegen bereitgestellt. Gemeinschaft digital und analog zu organisieren spiegelt sich auch in Anlaufstellen vor Ort wieder. Dabei werden vielschichtige Anforderungen im Hinblick auf den Datenschutz sowie die Datenselbstbestimmung berücksichtigt.

 

Mehr Informationen zum Ansatz finden Sie im Dynamischen Masterplan unter »Digitale Stadt«.

Projekt-Meilensteine

Mai 2016

Erstes Bürgerforum, Start Planungsphase Null

Juni 2016

Auftakt Design-Thinking-Workshops

September 2016

Zweites Bürgerforum

Dezember 2016

Drittes Bürgerforum

März 2017

Viertes Bürgerforum

Oktober 2017

IBA-Kandidaten-Status, PHVision als Augmented Reality

Dezember 2017

Gemeinderatsbeschluss: Entwicklungsvision wird Planungsgrundlage

Juli 2018

Metropolink-Festival in den Offiziersvillen

September 2018

Start Projektgruppe PHV der Verwaltung

April 2019

Start der Erarbeitung der vertiefenden Studien zur PHVision

September 2019

IBA_LAB N°7 »Digitale Stadt?« im ehemaligen US-Supermarkt

Dezember 2019

Beginn der Online-Bürgerbeteiligung

Januar 2020

Bürgerfest und Bürgerbeteiligung auf dem PHV

Juni 2020

Gemeinderatsbeschluss zum Dynamischen Masterplan

Projektreport

Startschuss für die Zukunftsstadt »PHVision«

Vor fünf Jahren begann der Prozess mit einer ersten Ideenfindung, jetzt hat der Heidelberger Gemeinderat den Dynamischen Masterplan für die Umsetzung der Zukunftsvision bewilligt: Auf der größten Konversionsfläche Heidelbergs, dem Patrick-Henry-Village (PHV), baut die Stadt gemeinsam mit Partnern und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Heidelberg ein Musterquartier für die Wissensstadt von morgen. Mehr Informationen

 

Abbildung: IBA Heidelberg/© KCAP

Planungen werden in dynamischem Masterplan konkretisiert

Die Stadt Heidelberg entwickelt die Konversionsfläche Patrick-Henry-Village gemeinsam mit der IBA Heidelberg und weiteren Partner*innen zu einer »Wissensstadt der Zukunft«. Im nächsten Schritt sollen die bestehenden Planungen in einem dynamischen Masterplan unter Einbeziehung von externen Expert*innen konkretisiert werden. Mehr Informationen

PHVision Project zog über 5000 Interessierte ins Patrick-Henry-Village

Das PHVision Project auf der Heidelberger Konversionsfläche Patrick-Henry-Village öffnete die Fläche erstmals seit Abzug der Amerikaner für über 500 Besucher*innen täglich. Insgesamt hatten 26 Künstler*innen aus zehn Ländern die Außenwände der einstigen Offiziersvillen des San Jacinto Drive im Rahmen des Metropolink Festivals bemalt. Ein tägliches Kulturprogramm mit Musik, Workshops und Performances begeisterte die Gäste aus Heidelberg und der Region. Auch Engagierte aus der Kreativwirtschaft sorgten vor Ort für ein vielfältiges Angebot. Mehr Informationen

 

Abbildung: Tobias Dittmer

Entwicklungsvision als offizielle Planungsgrundlage

Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 einstimmig die seit März 2017 vorliegende Entwicklungsvision der IBA Heidelberg als Masterplan – und somit als formale Grundlage für den weiteren Prozess. Die IBA Heidelberg soll den Prozess zur Sicherung von Qualität und inhaltlichen Zielen koordinieren, gemeinsam mit dem Verfasserbüro aus den Niederlanden, KCAP Architects&Planners. Mehr Informationen

Entwicklungsvision Patrick-Henry-Village bei der Expo Real in München

Auf Einladung der Messe München war die Stadt Heidelberg mit der IBA Heidelberg auf der Expo Real 2017 vertreten, Europas größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Vom 4. bis 6. Oktober 2017 wurde hier die Entwicklungsvision der US-Konversionsfläche Patrick-Henry-Village im Intelligent Urbanization Forum multimedial präsentiert. Insgesamt kamen über 1200 Personen zum Messestand, um die Vision Heidelbergs für das Patrick-Henry-Village anhand des holografischen Modells zu erleben und sich in individuellen Gesprächen über die aktuellen Planungen zu informieren. Mehr Informationen

 

Abbildung: LaborRS79

Film

Viertes Bürgerforum – Vorstellung der Entwicklungsvision

Die visionären Ansätze der Büros MVRDV, Carlo Ratti Associati, ASTOC Architects and Planners, Ramboll Liveable Cities Lab und der University of Brighton haben KCAP Architects&Planners zu einer Entwicklungsvision zusammengeführt, die der Städtebauer Kees Christiaanse am 29. März 2017 im Hermann-Maas-Haus in Heidelberg-Kirchheim an einem begehbaren Modell vorstellte. Rund 300 Interessierte kamen, um das Modell zu sehen und ihre Kommentare einzubringen. Mehr Informationen

 

Abbidung: Christian Buck

IBA_GAME – ein digitales Werkzeug für die Stadtplanung

Das auf Minecraft basierende Computerspiel von IBA Heidelberg und Digital Design Unit der TU Darmstadt beschritten neue Wege der Partizipation: Es ermöglicht den Spielern, ihre ganz eigenen Ideen, Projekte und Nachbarschaften für das neue Quartier zu entwerfen – ohne Architekturvorkenntnisse aber mit viel Fantasie. Das Spiel wurde mehr als 1000 Mal gespielt. Insgesamt 150 Nachbarschaften für das zukünftigen Patrick-Henry-Village wurden entworfen. Mehr Informationen

 

Abbildung: Digital Design Unit, TU Darmstadt

Drittes Bürgerforum – Szenarien von ASTOC und Ramboll Liveable Cities Lab wurden diskutiert

Am 15. Dezember 2016 konnten die Heidelberger*innen die weitere Szenarien: Markus Neppl, Leiter der Büros ASTOC Architects and Planners sowie Herbert Dreiseitl vom Ramboll Liveable Cities Lab mit Katrin Bohn stellten ihre Szenarien bei dem dritten Bürgerforum der Öffentlichkeit vor. Mehr Informationen

 

Abbildung: Christian Bartle

Zweites Bürgerforum – MVRDV und Carlo Ratti Associati stellen Szenarien vor

Wie kann die ehemalige US-Militärfläche Patrick-Henry-Village in Heidelberg zu einer Wissensstadt von Morgen werden? Um das herauszufinden, hatte die IBA Heidelberg zusammen mit weltweit renommierten Planungsbüros, der lokalen Stadtgesellschaft und externen Expert*innen im Mai 2016 eine »Planungsphase Null« gestartet und dabei mögliche Zukunftsszenarien entwickelt. Die ersten beiden Szenarien der Büros MVRDV und Carlo Ratti Associati wurden am Freitag, 23. September 2016 im Kreativwirtschaftszentrum Dezernat 16 in Heidelberg vorgestellt. Die Szenarien zeichneten mögliche Zukünfte für die Fläche. Auch Jugendliche sollten zukünftige Nutzer des Patrick-Henry-Village beteiligt werden. Die Digital Design Unit der TU Darmstadt hatte daher eigens für den Planungsprozess das Computerspiel IBA GAME | 20.000 Blocks aufbauend auf Minecraft entwickelt. Mehr Informationen

 

Abbildung: Tobias Dittmer

Erstes Bürgerforum – Start der Planungsphase Null auf Patrick-Henry-Village

Rege Beteiligung gab es beim ersten Bürgerforum der IBA Heidelberg zum Patrick-Henry-Village, Heidelbergs größter Konversionsfläche: Rund 150 Interessierte kamen am Dienstag, 31. Mai 2016, ins Dezernat 16 in Heidelberg, um den Vortrag des Städtebauexperten Kees Christiaanse aus Rotterdam zu hören und erste Fragestellungen und Anmerkungen im Rahmen der Planungsphase Null zum Patrick-Henry-Village einzubringen. Mehr Informationen 

 

Abbildung: Tobias Dittmer

Gemeinderat stimmt Konzept für Planungsphase Null auf Heidelbergs größter Konversionsfläche zu

Die größte Heidelberger Konversionsfläche soll zu einem Modell für ein Stadtquartier der Zukunft werden. Die IBA Heidelberg hat hierfür ein Konzept für eine »Planungsphase Null« erarbeitet, dem der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. April 2016 mit großer Mehrheit zustimmte. Mehr Informationen