Raumstrategien der Wissenschaften

Weitere Beteiligte

Max-Planck-Institut für Astronomie
Universität Heidelberg
Universitätsklinikum Heidelberg
European Molecular Biology Laboratory - EMBL
SRH Hochschule
Max-Planck-Institut für Kernphysik
Max-Planck-Institut für ausländisches Recht und Völkerrecht
Deutsches Krebsforschungszentrum
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
Heidelberg Institut für Theoretische Studien
Max-Planck-Gesellschaft


Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Land Baden-Württemberg


Stadt Heidelberg
IBA Heidelberg

Förderer

Land Baden-Württemberg

Ansprechpartner*in

Carla Jung-König

Teilen

In den Industrienationen wird der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel maßgeblich durch Innovationen, Forschung und Bildung geprägt. Dabei ist der Faktor »Wissen« abhängig von räumlichen Bedingungen. Diese sind zum einen ganz pragmatisch: Forschungsinstitute brauchen Platz, um sich entwickeln zu können, sie müssen gut erreichbar sein. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass die Atmosphäre des Ortes stimmt, dass die Menschen, die in Forschung und Entwicklung arbeiten, durch den Kontakt mit anderen Wissenschaftler*innen und kreativen Köpfen angeregt werden. Wissenschaft braucht ein Umfeld, das Offenheit und Kreativität unterstützt, das auch für junge Start-ups Chancen bietet, sich zu entfalten. Dafür muss die Wissenschaft in der Stadt lebendig und präsent sein, im Alltag wie in den Wissensorten. 

Um ihrem Ursprungsauftrag gerecht zu werden, die Kommunikation zwischen der Stadtverwaltung und den Wissenschaften zu intensivieren, übernahm die IBA die Rolle des Intermediärs. Sie koordinierte den Austausch zwischen den Akteur*innen. Dafür hat sie Expert*innen eingeladen und nach den Voraussetzungen gefragt, die Wissensstädte brauchen, um sich produktiv weiterentwickeln zu können. In dem dafür ins Leben gerufene »LABOR Wissen + Stadt« wurden Beispiele aus anderen Städten vorgestellt, Heidelberg gemeinsam analysiert und Impulse der wissenschaftlichen Institutionen sowie der Stadtverwaltung diskutiert. Gemeinsam konnte so eine räumliche Vision erarbeitet werden: die Raumstrategien der Wissenschaften. Sie zeigen auf, welche Potenziale bisher ungenutzt sind und wo in Zukunft Entwicklungen notwendig werden – von der Einbindung der Region bis hin zur Vernetzung einzelner Bauten.

Dieses aus der Sicht der Wissenschaften entwickelte Planwerk korrespondiert perspektivisch mit den gesamtstädtischen Entwicklungsplänen der Stadt, dem Modell Räumliche Ordnung (MRO) und dem Stadtentwicklungskonzept (STEK).

Mit den Raumstrategien der Wissenschaften geht Heidelberg gezielt den Weg, Wissen als Ressource stadträumlich zu stärken und die Entwicklungspotenziale der Wissenschaft mit den Stadtentwicklungsplanungen zu verbinden. Damit wird eine konkrete räumliche Zukunftsperspektive eröffnet, die die lokalen und regionalen Besonderheiten nutzt, um den Wissenschaftsstandort zu stärken und auf den verschiedenen Maßstabsebenen Quartier, Stadt und Region einzubetten sowie im nationalen undinternationalen Verbund zu verorten.

Abbildung Header: Geobasisdaten Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (www.lgl-bw.de) / metris architekten + stadtplaner

1. März 2014

SUMMIT N°1

1. März 2016

SUMMIT N°2

1. Juni 2016

Forum Wissenschaften N°1 – mit Graphic Recording

1. Oktober 2016

Forum Wissenschaften N°2

1. Juli 2017

Forum Wissenschaften N°3

1. Januar 2018

Forum Wissenschaften N°4

1. April 2018

SUMMIT N°3

1. Juli 2019

LABOR Wissen + Stadt N°1

1. März 2020

LABOR Wissen + Stadt N°2

1. Oktober 2020

LABOR Wissen + Stadt N°3

1. Februar 2021

LABOR Wissen + Stadt N°4

1. November 2021

LABOR Wissen + Stadt N°5