IBA 2018
Das Wissen der Stadt

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Zwischenpräsentation der IBA Heidelberg

Halbzeit: Bevor 2022 in der Abschlusspräsentation alle Projekte der Internationalen Bauausstellung Heidelberg »real« zu besichtigen sind, zeigte die IBA 2018 einen Zwischenstand und gewährte umfassenden Einblick in die zurückliegenden und zukünftigen Prozesse und Projekte der IBA.

 

»Die Zwischenpräsentation hat gezeigt, dass die IBA wertvolle Lösungsansätze, auch über Heidelberg hinaus gibt. Den vielen Besucherinnen und Besuchern wurde eindrücklich vermittelt, welch spannendes Experiment unsere Bauausstellung ist und welches Potenzial Heidelberg durch die IBA hinzugewonnen hat.«

Prof. Dr. Eckart Würzner

Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg

»Die Ausstellungsgestaltung wollte einen städtebaulichen Diskurs zwischen Fachpublikum und Zivilgesellschaft herstellen. Verschiedene Vertiefungsstufen sollten jedem Besucher ermöglichen, sein eigenes Tempo zu wählen und sich eingehender mit den Inhalten auseinanderzusetzen.«

Rubén Jódar

Ausstellungsgestaltung, Stiftung Freizeit Berlin

»Mit der Zwischenpräsentation im Mark Twain Center hat die IBA an einem historisch bedeutsamen Ort ein vielversprechendes Kapitel der Zukunft Heidelbergs aufgeschlagen, auf dessen Realisierung man in den nächsten vier Jahren sehr gespannt sein darf.«

Prof. Dr. Frieder Hepp

Historiker und Direktor des Kurpfälzischen Museums Heidelberg

Die Ausstellung

Kernstück der Zwischenpräsentation war eine umfangreiche Ausstellung im Mark Twain Center. Erstmalig wurden der Öffentlichkeit alle IBA-Projekte vorgestellt. Der Weg von der Idee zum realen Gebäude, Platz oder Park wurde anhand von Entwürfen und Gutachten, Berichten aus Workshops und von den Baustellen präsentiert. Interaktive Ausstellungselemente boten die Möglichkeit zum Stöbern und Entdecken. Die Ausstellung schaute auch auf andere Wissenschaftsstädte vergleichbarer Größe und zeigte, wie international über Stadtentwicklung zum Thema »Wissen schafft Stadt« diskutiert wird. Visionen und Projekte aus internationalen Knowledge Pearls wie Leuven, Lund oder Cambridge dienten als Beispiele für Knowledge Pearls aus ganz Europa wurden über Stationen zum Hören, Sehen und Fühlen erlebbar gemacht.

Das Veranstaltungsprogramm

Die Ausstellung wurde angereichert durch ein vielseitiges Begleitprogramm, das mit mehr als 50 Kooperationspartnern auf die Beine gestellt wurde: Mit dabei waren beispielsweise die Universität Heidelberg, das Deutsch-Amerikanische Institut, das Metropolinkfestival, das Theater Heidelberg und viele weitere. In zehn Wochen fanden 66 Veranstaltungen und über 40 Führungen statt – ein Mix aus Spaziergängen, Filmreihen, Vorträgen, Workshops, Symposien, einem Schulvermittlungsprogramm und anderen Formaten. Events der IBA-Projekte und Kandidaten, sogenannte »Schaustellen«, boten die Möglichkeit, die Orte und Menschen hinter den Projekten persönlich kennen zu lernen.

Die Resonanz

Mit der Ausstellung sowie dem facettenreichen Begleitprogramm mit mehr als 60 öffentlichen Veranstaltungen, über 40 Führungen, einem Schulvermittlungsprogramm und vielem mehr, organisiert und durchgeführt mit über 50 Kooperationspartnern, hat die IBA Heidelberg den Dialog mit der Öffentlichkeit gesucht. Rund 12.000 Besucher zählte der Heidelberger Baukultursommer 2018. Hinzu kamen weitere 8.000 Besucher beim PHVision-Project sowie beim Karlsplatzfest der Stadtwerke.

Highlights

IBA 2018

Das Wissen der Stadt

Gesamtleitung Zwischenpräsentation
Prof. Michael Braum und Carl Zillich, IBA Heidelberg

Projektleitung Ausstellung
Hanne Rung, Technische Universität München

Inhalte Ausstellung (Projekte und Prozesse)
Franziska Bettac, IBA Heidelberg

Ausstellungsgestaltung
Ruben Jódar und Daniel Hülseweg, Stiftung Freizeit

Ausstellungsgrafik
Helen Stelthove, Studio AND

Veranstaltungsprogramm und Kommunikation
Merle Plachta, IBA Heidelberg